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#277 Wald und Meer - der Tyresta und der Kosterhavets Nationalpark in Schweden

Shownotes

Wald und Meer - der Tyresta und der Kosterhavets Nationalpark in Schweden

31 Nationalparks gibt es in Schweden. Einige von ihnen sind sehr abgelegen und nur durch eine längere Wanderung erreichbar. Andere hingegen befinden sich inmitten touristischer Regionen. Passend zur Sommerferienzeit stellen wir heute zwei solcher Nationalparks vor: der Kosterhavets Nationalpark im nördlichen Bohuslän, ein maritimer Park, der zu 98% aus Meer besteht. Und der waldreiche Tyresta Nationalpark südlich von Stockholm.

Zu Gast ist wieder Sonja Klemich, Weit- und Vielwanderin und Autorin mehrere Wanderbücher über Schweden.

Links zu den Parks und zu Übernachtungsmöglichkeiten:

Kosterhavets Nationalpark:

Tyresta Nationalpark:

Warst du schon mal in diesen beiden Nationalparks unterwegs? Was sind deine Eindrücke? Schreibe gerne an Elchkuss!

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Transkript anzeigen

00:00:17: Entdecke Schweden zusammen mit Elchkos.

00:00:40: Hey, Sanna!

00:00:41: Die Sommerurlaubsphase ist in vollem Gang.

00:00:44: Manche von euch hören vielleicht diesen Podcast gerade im Schweden-Urlaub.

00:00:48: Andere planen noch und wollen bald los.

00:00:50: Vielleicht ist der eine oder andere auch noch auf der Suche nach Inspiration.

00:00:54: Und da kommt man bei den schwedischen Nationalparks eigentlich immer weiter.

00:00:59: Einen dreißig gibt es davon und alle sind auf sehr unterschiedlich, auf sehr eigene Weise wunderschön und bieten im Normalfall zumindest auch grandiose Natur.

00:01:08: Zusammen mit weit- und vielwanderen Sonja Klemig habe ich ja schon zwei Folgen gemacht, in denen wir jeweils zwei Nationalparks vorgestellt haben.

00:01:16: Na öfters haben wir die Serie mit Gottskar Sandöhn und Arbisku und im zweiten Teil sprachen wir dann über den sehr abgelegenen Nationalpark Piljekeise und über das Moor Sturremosse.

00:01:27: Die Grundsatz ist immer wenn wir Nationalpaks auswählen dass sie bei Nationalpark sie mir vorstellen gegensätzlich sein sollen, also entweder abgelegen oder sehr leicht zugänglich.

00:01:39: Oder Berge oder mehr Norden oder Süden irgendwie so etwas.

00:01:43: Die beiden Parks die wir heute herausgesucht haben, die liegen beide im südlichen Schweden und beide sind auch relativ leicht zugenglich.

00:01:51: Beide befinden sich auch in zentralen Urlaubsregionen, weshalb wir sie ja jetzt im Sommer ausgewählt haben und über sie sprechen wollen.

00:01:58: Also Sie haben viele, viele Gemeinsamkeiten.

00:02:04: Ja, bevor wir aber da einsteigen und über die Nationalparks sprechen, hole ich jetzt erstmal Sonja ins Boot.

00:02:10: Sie wartet schon, hey Sonja schön dass du wieder dabei bist!

00:02:15: Hey Jo, schön das wir uns wieder hier

00:02:16: hören!

00:02:18: Ja Sonja, wir sprechen heute über den TÜ des Nationalparchs Hütli von Stockholm Costa Harvets Nationalpark, der liegt im nördlichen Bohusländen direkt an einer norwegischen Grenze.

00:02:29: Beide in beliebten Urlaubsregionen beide relativ leicht zugänglich.

00:02:32: wir beginnen mit dem Costa Harwets National Park denn von dort bist du ja erst gerade so vor wenigen Tagen oder Wochen.

00:02:39: ich weiß nicht kann ich zurückgekehrt.

00:02:41: wie lange warst Du denn hier immer Costa Harve park und welche Eindrücke hast du von dort mitgenommen?

00:02:47: Ja ich bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Wochen, würde ich sagen zurück.

00:02:54: Vielleicht sind es auch schon drei Oha wie die Zeit vergeht und genau Ich war auch so anderthalb Wochen im Nationalpark oder am Rand des Nationalparks Und bin dann noch ein Stückchen weiter Richtung Süden Die Küste vom Wooslern runtergefahren.

00:03:12: aber so richtig weit Bin ich nicht gekommen weil ich mich dann doch sehr lange im Bereich des nationalparks also oder in seinen Randbereichen aufgehalten habe.

00:03:21: Genau, weil es ist schon eine besonders schöne Gegend.

00:03:25: Ist ja auch auf was Besonderes ein halb Wochen zu bleiben?

00:03:28: Weil ich glaube die meisten werden wahrscheinlich ein zwei vielleicht drei Tage dort sein und dann wieder weiterziehen.

00:03:33: Lohnt es sich so lange zu bleiben wenn man dann eben auch noch so ganz besonders abgelegene Orte oder besondere Orte vielleicht eher entdecken kann?

00:03:42: Oder weil die Natur anders auf einen wirkt verändert sich dann irgendetwas wenn man lange bleibt?

00:03:47: Ja, also ich finde schon wenn man den Nationalpark richtig erleben möchte der Nationalpark besteht ja zum Großteil aus Wasser.

00:03:56: Also ist es gut wenn man sich direkt am oder auf oder im Wasser irgendwie auffällt oder beziehungsweise immer die Nähe zum Wasser hat.

00:04:06: und ja es ist schon auch mit ein bisschen Anreise verbunden gerade wenn man auf Inseln fährt oder halt in diesen äußersten Küstenbereichen, wo man auch oft irgendwie so die letzte Straße bis zum Ende durchfährt und da auf den Parkplatz.

00:04:24: Dann dauert es ja auch ein bisschen Zeit, bis man an schönen Orten angekommen ist.

00:04:29: Und dann finde ich das schon schön dort auch bleiben zu können.

00:04:33: also gerade die Costa Inseln, die mit einem Nationalpark liegen, mit einem Wasser aber selbst halt die Landfläche nicht direkt zum Nationalpark gehört sondern Also ist ein eigenständiges Naturreservat.

00:04:50: Um da anzukommen und dann erstmal die Natur auf Sicht wirken zu lassen, und dann halt die Inseln so zu entdecken.

00:04:59: Und zuerst geht man wahrscheinlich auf den Hauptwegen lang... ...und dann stellt man fest, oh hier gibt es ja auch noch kleinere Wege!

00:05:06: Dann sieht man in vielen Bereichen brauche ich gar nicht auf den Weg zu bleiben sondern kann halt so schön über diese herrlichen abgeschliffenen Felsen wandern Und das ist ja schon immer so ein ganz besonderes Erlebnis.

00:05:20: Man ist da wirklich, wie du auch gesagt hast, mitten in der Haupturlaubsregion und ich war ja nun im Juni da kurz vor Mittsommer und es war also wirklich viel los!

00:05:32: Und trotzdem, wenn man da manchmal dann so alleine in der Abendsonne oder so über diese Felsen wandert... ...dann ist das ja fast wie eine Expedition.

00:05:41: Also eins wäre man irgendwie in völlig unbekannten Gelände unterwegs und wird da ein völlig unbekannter Weg erforschen über die Felse oder so.

00:05:52: Das ist dann halt also schon besonders schön.

00:05:58: Wenn man sich so denkt auch ich bleibe hier ein paar Stunden und fahre mit der letzten Fähre wieder zurück, dann glaube ich entgehen einem wahrscheinlich sondern etwas tieferen Eindrücke.

00:06:11: Bevor wir da noch bisschen tiefer einsteigen, weil das ist nur noch ganz allgemein es gibt ja prinzipiell viele im Nationalpark in Schweden in denen das Meer in irgendeiner Form eine wichtige Rolle spielt aber sind dann doch nur zwei die wirklich Maritime Nationalpark sind.

00:06:25: Das eine ist ja jetzt im letzten Jahr eröffnete Nämne Quergoldens Nationalpark in den Stokoll-Maschieren, über den habe ich auch letztes Jahr ausführlich berichtet und eben der Costa Harvey National Park.

00:06:35: Was bedeutet das?

00:06:36: Ganz konkret ein Maritima Nationalpark.

00:06:40: Costa Harvey hab' ich jetzt noch mal nachgelesen.

00:06:42: Dort steht auf den Internetseiten das tatsächlich... Achtundneunzig Prozent der Nationalparkfläche Wasser oder Unterwasser sind und nur zwei Prozent der Flächen, halt Landfläche sind auf Inseln oder eben Küstengebieten.

00:07:00: Und das ist ja schon einfach nur ein winziger Anteil, der einfach fußläufig trocknen Fußes erreichbar ist und dass allermeiste dieses Nationalparks liegt unter der Wasseroberfläche Um die Quaster-Inseln ist es irgendwie ein ganz spezielles Gebiet, weil dort im Vergleich zu der übrigen Küstenlandschaft sehr tiefe Rinnen sind.

00:07:27: Oder eben auch felsigeren Unterwasser und da vom Atlantik besonders kaltes und salzerreiches Wasser reinströmt eine ganz spezielle Flora und Fauna ist, die es sonst so gar nicht vor der schwedischen Küste sonst noch mal gibt.

00:07:45: Und das ist ja aber irgendwie auch so ne Welt für sich.

00:07:50: also mehr ist ja so ein bisschen... Also unterschiedlich.

00:07:54: zum einen erstmal natürlich so'n Erholungs- und Urlaubsparadies häufig Aber auf der anderen Seite auch irgendwie so'ne

00:08:01: ganz

00:08:02: geheime versteckte unbekannte Welt unter Wasser.

00:08:07: Das macht ja auch irgendwie den Reiz aus, also zu wissen man geht da zum einerseits baden wie man es immer am Strand macht und auf der anderen Seite zu überlegen dass ein paar Meter weiter wirklich tiefes Wasser anfängt wo ganz unbekannte Lebewesen sind.

00:08:24: Und genau eine Welt die halt nicht für jeden zugänglich ist oder die halt einfach versteckter und geheimnisvoller ist als so das Land was was immer leicht erreichbar ist.

00:08:38: Jetzt habe ich auch vorhin gesagt, der ist im Prinzip leicht erreichbar dieser Kosterhau als Nationalpark.

00:08:43: man fährt einfach nach Sturmstart und dann kann man den Boot hinausfahren.

00:08:46: aber du hast es auch gerade gesagt im Grunde oder der Kern des Nationalparks ist eigentlich gar nicht so leicht zu erreichen weil man da eben Unterwasser oder auf das Wasser irgendwie drauf muss weil die Landfläche eben nur einen ganz kleinen Teil ausmacht.

00:08:59: Es gibt zwei Schnorkelpfade also wo man auch wirklich unter Wasser Schilder aufgestellt sind, die man dann zu sagen lesen und entdecken kann wenn man hier rumschnorchelt.

00:09:09: Einmal bei Röhrweg auf Südkoste oder in der Häslebukten auf Sald-Öne.

00:09:15: Hast du die auch ausprobiert?

00:09:16: Bist du auch so eingetaucht unter Wasser oder hast du dann doch eher die Inseln erliebt und erwandert?

00:09:24: Also in diesem Fall war ich wirklich schwerpunktmäßig am Land unterwegs und habe die Insen erwandern.

00:09:31: Ich hab auch gebadet natürlich Aber es war gar nicht so einfach, weil tatsächlich schon ziemlich viele Feuerquallen unterwegs waren und man immer ziemlich auf der Hut sein musste um da nicht irgendwie in deren Fänge zu geraten.

00:09:48: Und ich hatte jetzt keine Schnorchelausrüstung mit Das Wasser war auch um länger zu schnorcheln.

00:09:56: Da hätte man noch einen Dünneopren gebraucht, das wäre nicht so richtig komfortabel gewesen da länger rumzuschnorcheln Genau, aber in vielen Bereichen kann man ja also das Wasser ist sehr unfassbar klar vor dieser Küste und in vielen Bereichen kann man selbst wenn man sich auf irgendwelchen äußeren Felsen stellt oder so schon toll ins Wasser reingucken.

00:10:18: Und da zumindest so ein winzig klein Einblick bekommen wie es unter der Wasseroberfläche aussieht.

00:10:24: Das finde ich auch beim Kayak fahren immer da total irre, dass das Wasser so klar ist und gerade wenn man halt in der Nähe von Felsen ist diese Unterwasserwelt die sich dann ausbreitet.

00:10:35: Also da kenne ich auch nichts Vergleichbares was es sonst was man sich sonst so angucken kann und was so vom Kayak aus oder so dann halt so mittel leicht erreichbar ist also nicht so leicht wie Landflächen.

00:10:49: aber Genau, man muss jetzt auch keine richtige Expedition starten.

00:10:54: Da kann man ja auch schon darüber gesprochen beim letzten Mal mit einem kleinen Boot ein paar Meter rausfahren oder so.

00:11:03: Vielleicht müssen wir noch mal über die Aussehnung des Nationalparks sprechen?

00:11:08: Denn von der reinen Fläche ist er wirklich riesig.

00:11:11: Eine sehr, sehr große Nationalpark.

00:11:13: Achtundneinzig Prozent hast du gar gesagt sind aber Wasser.

00:11:15: also erstreckt sich da von der norwegischen Grenze bis hinunter nach.

00:11:19: fast bis nach Kreppestart kommt man da eigentlich.

00:11:21: Aber wie gesagt eben der Großteil ist messend so ein paar kleinere Inseln und dann ist es auch ganz witzig war.

00:11:27: Zwurzehnt sieben war ich glaube ich mal da.

00:11:31: Da war denn noch gar nicht national Park, aber die Koste Insel waren da eben schon ein Naturreservat und das ist etwas besonderes.

00:11:37: Man verbindet ganz häufig mit dem Kosterhaufwärts-Nationalpark natürlich die Kosteninseln, aber die sind ja im Grunde eigentlich gar nicht Teil des Nationalparks.

00:11:46: Obwohl sie mitten drin liegen, aber es ist nur ein Naturreservat quasi und nur paar Landstriche sind dann wirklich Nationalpark.

00:11:52: Und da gibt's ein paar kleinere Inseln Die sind dann Teil des nationalparks, manche sind wieder ausgenommen.

00:11:57: Das ist ziemlich verwirrend.

00:11:59: eigentlich macht das für den Besucher Aber überhaupt irgendeinen Unterschied.

00:12:03: oder hat das eigentlich keine richtige Bedeutung?

00:12:06: gerade im Nationalpark ist oder doch im Naturreservat?

00:12:08: Oder ganz draußen, wie auch immer.

00:12:11: Also ich würde sagen wahrscheinlich macht es für die

00:12:13: meisten Besucher

00:12:14: keinen richtigen Unterschied.

00:12:17: Für mich jetzt eigentlich auch nicht.

00:12:19: also im Natur Reservat auf den Costa Inseln gelten ja auch viele spezielle Regeln.

00:12:24: da darf man zum Beispiel nicht überall zelten wie man sonst vielleicht irgendwo anders dürfte und ja also grad wenn man so von einem Teil des Nationalparks in den nächsten wechseln möchte.

00:12:38: Es ist tatsächlich zeitweise etwas unkomfortabel, weil man halt über die Straßen irgendwie dann erst mal irgendwo hin kommen muss.

00:12:46: also da hat man vielleicht auch gar nicht so das Gefühl dass es sich um ein großes zusammenhängendes Gebiet handelt wenn man auf dem Landweg unterwegs ist und die Straße nutzt weil man dann halt einfach ganz woanders lang fährt wo eben die Straße ist.

00:13:01: Das ist natürlich irgendwie schöner, wenn man über das Wasser unterwegs ist und quasi ja die Wasservlächen vom Boot oder so erleben kann.

00:13:10: Aber auf der anderen Seite, sobald man auf diese ganzen also diese mehreren kleinen Inseln halbinseln, die noch dazu gehören, so bald man da wieder rauskommt und dann durch den Wald über die Felsen läuft es ist direkt auch wieder extrem schön dann fühlt man sich auch ganz schnell wieder, als wäre mal ein ganz besonderer Gebiet so.

00:13:36: Von daher würde ich sagen es ist halt ein bisschen ungewöhnlich.

00:13:42: aber wenn der Hauptbestandteil des Nationalparks die Wasserfläche ist und man sich über Land fort bewegt, dann ist das halt so dass man ab und zu auch außerhalb des Parks ist.

00:13:53: Aber für's Gesamterlebnis ist es dann am Ende völlig in Ordnung, weil man dann doch wieder immer an sehr schöne Orte kommt.

00:14:03: Bleiben wir vielleicht bei diesen Kosteinseln?

00:14:04: Es gibt zwei Stück Südkosten und Notkosten.

00:14:07: Die bilden den Kern des Parks.

00:14:08: auf Südkochter.

00:14:09: Gibt das auch ein relativ großes Naturrum, wo man sich so über die spezielle Natur informieren kann.

00:14:15: Du hast gerade vorhin schon so ein bisschen angerissen.

00:14:17: aber was ist denn eigentlich so die Besonderheit der Natur auf dem Wasser unter dem Wasser aber auch auf den Inseln, die man hier entdecken und erleben kann?

00:14:26: Ja, es ist halt ein extrem artenreicher Nationalpark dadurch dass er die Wasser und die Landfläche hat.

00:14:34: In den Infos auch im Naturum zum Beispiel findet man die Zahl das zwölf tausende Arten im Nationalpark vorkommen davon sechstausend halt in mehr unterwasser und nochmal sechstausend ungefähr auf den Land Flächen.

00:14:51: natürlich schon eine enorme Anzahl Genau.

00:14:55: und auch wenn einem Teile des Nationalparks, die halt unter Wasser liegen zum Teil natürlich ein bisschen verborgen bleiben weil man hier einfach als Mensch nicht so intensiv meist erleben kann.

00:15:06: Wenn man nicht Spezialausrüstung dabei hat also wie die Landteile.

00:15:13: Also oft werden sicher für

00:15:15: viele Besuchende

00:15:17: Teile einfach prägend sein, die erhält einfach diese unglaublich schönen Felslandschaften überall haben.

00:15:24: Überall ein bisschen anders.

00:15:26: aber vom Grundsatz her halt immer dieser schöne rote abgeschliffene Boosgranit und dann gibt es überall irgendwelche Bizan-Kiefern und irgendwie tolle Wälder also kleinere Wälden natürlich, aber irgendwie schon auch sehr schöne Wäder Und ganz häufig eben auch beweidete Bereiche, also so Strandwiesen die beweidet werden oder auf den Costa Inseln auch größere zusammenhängende Weide Landschaften.

00:15:56: Die eben auch so... Das sind ja im Prinzip sehr alte Kulturlandschaften.

00:16:01: das macht man ja heutzutage nicht mehr weil man wirklich wirtschaftliche Gewinne daraus erzielt sondern es ist ja heute eine Form der Landschaftspflege.

00:16:10: und da hat man halt diese diese traditionellen alten Kulturlandschaften, die halt unglaubliche Artenreich sind und oft auch einfach sehr schön aussehen.

00:16:22: Und einfach so eine idyllische Landschaft bilden.

00:16:27: Gibt es ja ein paar Highlight-Tiere vielleicht?

00:16:30: Robben oder den Seeadler?

00:16:32: Hast du solche beobachten können?

00:16:35: Nee, hatte ich jetzt tatsächlich gar nicht so richtig.

00:16:39: von den Meerestieren sind mir gar nicht so richtig welche begegnet.

00:16:45: Ne, das hatte ich diesmal nicht.

00:16:49: Genau!

00:16:49: Ich war halt tatsächlich überwiegend an Land unterwegs und ja da habe ich schöne Pflanzen entdeckt und genau auch kleinere Tiere Insekten oder so findet man dann auch immer Schöne am Fibian Reptilien alles mögliche ein Tierchen, was so keucht und fleucht.

00:17:10: Und natürlich Vögel hat man am Wasser immer.

00:17:13: Also jetzt nicht immer Highlights wie Seeadler aber natürlich alle anderen Seevögel die sind überall reichlich vertreten.

00:17:21: und gerade dann zur Bootzeit wenn wieder irgendwelche Jungmüben auch zu schnell irgendwo unterwegs sind wird man ja häufig doch sehr vehement angegriffen weil man sich aus Versehen irgendeinen Jungtier zu sehr nähert.

00:17:36: Also das hatte ich jetzt wirklich irgendwie täglich, dass irgendwie Alarm war durch Möwen oder so.

00:17:41: Da sind schon sehr viele Tiere unterwegs die da auch ganz deutlich machen, dass man als Mensch auch nur zu Besuch ist und genau die Tiere da schon auch mitreden.

00:17:57: was da so geht und was nicht

00:18:00: Noch mal zurück zu mir.

00:18:01: Es ist ja schon auffällig, der Kosterhaubert ist im Jahr zwei Tausendneuen gegründet worden.

00:18:05: Der andere Maritime Nationalpark, den wir in Schweden haben, der nennt auch Herr Gordon's National Park, ist letztes Jahr gegrundet worden.

00:18:11: hat man die Maritimenwelten lange irgendwie nicht so wahrgenommen oder nicht so als schützenswert angesehen?

00:18:18: also ist es so ein Umdenken auch mittlerweile dass man sagt okay das Was da unter der Wasseroberfläche passiert und lebt, ist eben genau so oder mindestens genauso schützenswert wie das was an Land ist?

00:18:29: Oder wie ist es zu erklären dass sie erst so jung sind.

00:18:33: Ja dann denke ich hast du komplett recht.

00:18:35: also lange hat man halt nicht so wertgeschätzt was unter der Wasseroberfläche ist.

00:18:41: Da hat man die Meere als Schifffahrtsstraßen gesehen oder eben als Wirtschaftsfläche für Fischfang oder so.

00:18:49: aber dass sich da unten halt superinteressante und spannende, ja auch teilweise völlig unbekannte Ökosysteme befinden.

00:19:01: Das glaube ich ist wirklich erst in der letzten Zeit so in vielen Bereichen bewusst geworden und natürlich weil der Zugang an Land so viel einfacher ist hat man gerade seitens Naturschutz es natürlich auch nicht immer so ein Augenmerk gehabt auf eben die Maritimen-Bereiche.

00:19:21: Also das glaube ich ist schon tatsächlich eine Art Umdenken, dass man erkennt auch dass man leider auch viel zerstört was man noch gar nicht richtig kennt was sich alles unter der Wasseroberfläche befindet auch durch Fischerei-Techniken und so die dem Meeresökosystem nicht so zuträglich sind und viele andere Dinge.

00:19:47: jetzt hier mehr gebaut wird mit Windkraft.

00:19:50: Und anderen Dingen ist es halt, merkt man halt dass man in Ökosysteme eingreift die man eigentlich gar nicht kennt und auch Tieren schadet wo man gar nicht genau weiß wie man sie schützen kann gerade bei den großen Meeresäugern.

00:20:05: Es ist ja immer ein Problem wenn unter Wasser zu viel Lärm entsteht und man dann versuchen muss Schweinswale oder Robben oder so davor zu schützen.

00:20:14: Okay, wenn man jetzt hier das Nationalpark erleben möchte wo die Welten an Land aber auch die Wasserwelten.

00:20:22: Wo würdest du am ehesten hingehen?

00:20:24: Du hast jetzt den ganzen Nationalpark oder große Teile des Nationalparks entdeckt was sind so die?

00:20:29: gibt es Highlight-Orte für dich?

00:20:31: und sagst da sollte man auf jeden Fall hingehen?

00:20:33: Also ich würde sagen ganz klar die Kosterinseln.

00:20:36: Einfach weil man erstmal ein ganze Stück von der Küste wegkommt und halt auf einer richtigen echten Insel ist, wo auch keiner einfach mit seinem Auto nachkommen kann oder so.

00:20:48: Und natürlich sind das Ferien, wo im Sommer viele Menschen unterwegs sind.

00:20:53: aber trotzdem ist man am Ende auf so einer richten Insel und Südkoster.

00:21:00: Es ist zum Teil auch landwirtschaftlich geprägt und da gibt es relativ viele, bebaute Bereiche.

00:21:11: Das ist jetzt nicht alles aber das ist schon relativ zivilisationsnäher als Nordkoster also Nordkostas echt unglaublich schön!

00:21:22: Da sind natürlich auch so ein paar Bereiche mit ein paar Ferienhäusern oder so oder auch ein paar mehr Ferien Häusern Aber das ist es dann eigentlich auch, der Rest ist echt also eigentlich so wilde Scheren und Inselnatur.

00:21:38: Und es wirklich auf jeden Fall so einen Platz wo man's gut aushalten kann.

00:21:43: Also wo ich unbedingt hinfahren würde wenn ich mir den Nationalpark kennenlernen möchte und auf der anderen Seite auch wo man aber auch richtig schön einfach Urlaub machen kann.

00:21:54: Südkost ist natürlich gerade der erste Anlauf Punkt und deswegen sind natürlich da auch sehr, sehr viele Menschen.

00:22:00: Aber die Infrastruktur ist natürlich ja wirklich gut.

00:22:02: Die fährt man von Sturmstart also dieser Stadt wirklich fast direkt in der norwegischen Grenze ungefähr forty fünf Minuten mit dem Boot.

00:22:11: Die fahren das ganze Jahr über im Sommer deutlich häufiger aber fahren das ganzen Jahr über und dann fährt ein eben hinaus auf den Inseln.

00:22:18: Das ist so ich würde sagen der gängige Weg, um diesen Nationalpark zu entdecken.

00:22:23: Aber du hast vorhin auch schon gesagt es gibt auch andere Orte, Saaldönen, Rossöln beispielsweise.

00:22:27: die kann man auch vom Festland mit dem Auto erreichen und dann noch ein bisschen wandern.

00:22:32: da kommt man eigentlich auch hin.

00:22:33: am schönsten oder am flexibesten ist das natürlich wenn man das eigene Boot dabei hat ob das jetzt ein Segelboot oder so dein Kayak das ist erstmal völlig egal.

00:22:41: was wird auch mit dem Kayak oder mit dem eigenen Boot auch viel unterwegs?

00:22:45: Also dieses Jahr hatte ich kein Kajak dabei, aber ich war halt schon vorher auf Kajaktouren da im Costa Harbour National Park auch unterwegs.

00:22:54: Auch wenn man in einer Gruppe ist und alle das können dann kann man auch völlig unproblematisch zu den Inseln raus paddeln.

00:23:03: soweit sind die dann auch nicht draußen.

00:23:05: Und genau!

00:23:08: Da war ich mit dem Kajag unterwegs.

00:23:13: Diesmal hatte ich halt kein Kajak dabei und war sozusagen land based.

00:23:17: Und habe mir alles vom Festland aus erschlossen beziehungsweise mit der Fähre oder?

00:23:24: Ja, du hast schon gesagt man sollte schon ein bisschen kaja gefahren sein oder die Rolle auf jeden Fall können weil es natürlich die Inseln liegen ein bisschen weiter draußen.

00:23:31: das heißt wenn man Pech hat kann's hier schon auch stärker stürmen oder winden, das heißt man sollte schon einigermaßen sicher sein.

00:23:38: Aber dann kommt natürlich auch zu so kleinen Inseln wie Ursch-Häumen beispielsweise, also südlich von den Kosterinseln eine ganz kleine sehr idyllische Insel.

00:23:46: da kann man auch übernachten und kleine Stüger mieten aber da kommen eigentlich nur mit dem eigenen Boot oder mit dem Taxiboot irgendwie hin.

00:23:55: Wie hast du das gemacht?

00:23:55: Wo hast Du übernachtet oder was mit dem Zelt unterwegs?

00:23:59: oder wie hast Du es gemacht?

00:24:02: Genau da ich kein Kaya hatte, konnte ich halt nicht auf irgendwelche kleinen Inseln vor der Küste fahren was schon definitiv auch ein Nachteil ist weil natürlich an der Küse deutlich mehr los ist.

00:24:14: Also auf Nordkost gibt es einen tollen Campingplatz wo man wohn kann.

00:24:19: den muss man vorbuchen Und dann ist er eigentlich super schön.

00:24:24: Also man ist da mitten im Kiefernwald beziehungsweise, dann kommen so Strandwiesen und davor ein ganz toller Flachwasserbereich wo man schön baden kann.

00:24:34: Genau.

00:24:35: also da kann man auf jeden Fall gut wohnen.

00:24:38: übernachten mit einem Zelt.

00:24:40: Da geht es halt auch echt nur mit Zelt weil mit dem Auto oder Camping-Van oder so kommt man logischerweise nicht auf die Insel.

00:24:51: Genau.

00:24:51: und sonst, also ich habe jetzt so ein bisschen improvisiert möchte ich sagen.

00:24:55: Ich hab hier ein ganz kleines Zelt und bin oft lange unterwegs und dann kann man sich auch mal hier und da eine Stelle stellen die so ein bischen nicht sagt man nicht ganz optimal ist.

00:25:06: aber noch so im Ganz okay Bereich.

00:25:09: Aber jeder der da ein bisschen mit ein bisschen mehr Equipment unterwegs ist ja muss ich im Prinzip darauf gefasst machen quasi entlang dieser dann doch besiedelten Küste, wo wirklich viele Menschen auch Urlaub machen.

00:25:25: Tatsächlich auch Campingplätze und so zu nutzen oder eben natürlich sich eine Hütte zum Mieten oder ein Hotel oder was es auch immer gibt.

00:25:34: aber es ist wirklich nicht einfach gerade zur Hauptzeit da irgendwie mit seinem Zelt irgendwo unterzukommen.

00:25:42: das sollte man von Anfang an so ein bisschen im Blick haben.

00:25:46: Ich denke das ist schon ein wichtiger Hinweis, dass die gerade im Sommer schon sehr gut besucht sind.

00:25:50: Die Kosteinseln der Campingplatz auf Nordkoste den du erwähnt hast auf jeden Fall vorbuchen.

00:25:55: ich finde aber auch wenn man zum Beispiel das Auto irgendwo ins Strömestadt parken möchte auch da gibt es nicht so wahnsinnig viele Parkplätze.

00:26:00: und gerade in einem schönen Sommertag Wenn in Schweden auch die Sommerferien sind Und die Norwege auch noch Sommerferiegen haben dann kann es ja schon ganz schön voll werden.

00:26:09: auf jeden fall.

00:26:10: Deswegen der Sommer natürlich klar Baden möchte, wenn man Schnorchen möchte ist natürlich der Sommer die ideale Reisezeit für diesen Nationalpark.

00:26:19: Gibt es aber trotzdem auch andere Jahreszeiten wo du sagst ja das könnte auch im Herbst oder im Winter auch schön sein?

00:26:24: Oder im Frühling?

00:26:26: Ja also persönlich glaube ich finde ich die idealen Zeit ist Mai weil Also aus meinen Kayak-Erfahrungen, also der letzten Jahrzehnte würde ich sagen dass da oft sehr stabile Wetterlagen sind wo man echt Glück haben kann das man quasi nur sonnige Zeiten hat.

00:26:45: Das kann natürlich auch anders sein aber es kann.

00:26:48: im Mai ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass man sehr stabille Wetter lagen hat und das Tolle ist halt dass das Wetter super schön sein kann und es kann schon sehr warm sein und sehr idyllisch.

00:27:00: Und man kann sich ja auch schon, wenn man nicht sehr empfindlich ist, auch schon baden gehen.

00:27:04: Es ist halt noch kein Mensch da nur weil er noch nicht Juni ist.

00:27:08: also das ist halt finde ich immer so krass!

00:27:10: Also im Juni sind wirklich die Hölle los und das war mir zum Teil einfach echt zu viel so viele Menschen überall auf einem Haufen Und im Mai ist halt noch völlig tote Hose.

00:27:24: Also irgendwo fand ich es total lustig, dass an einer Badestelle an so einer kleinen Toilette irgendwie so dran stand... noch Saison stängt oder irgendwie so, also noch für die Saison geschlossen.

00:27:39: Weil sie bis zum einund dreißigsten Mai halt noch geschlossen war und dann erst im Juni wieder aufgemacht hat und deshalb wäre meine favorisierte Zeit auf jeden Fall der Mai.

00:27:50: Und was ich mir super schön vorstelle, gerade wenn man vielleicht nicht unbedingt mit einem winzigen Zelt unterwegs ist... abbauen möchte, bevor die ersten Spaziergänger vorbeikommen oder so.

00:28:02: Dann ist sich ja auch der Herbst eine wunderschöne Zeit da am Wasser.

00:28:06: also

00:28:07: das

00:28:08: stelle ich mir auch extrem schön vor.

00:28:10: Kann ich nur unterstreichen?

00:28:12: Ich weiß im Kostel-Harvard nicht mit dem Kayak nicht im Herbst unterwegs aber in anderen Regionen im Bohusländen meist schon im Herbs, im Kayak unterwegs und das finde Phase, das Wetter ist oft noch relativ stabil.

00:28:24: Ich habe immer so im späten September oder im Oktober unterwegs.

00:28:28: Manchmal hat man wirklich wunderbares Meer ganz, ganz glatt und flach und kann wunderbar paddeln.

00:28:34: Es ist einsam, es ist ruhig.

00:28:35: Das sind total schöne Zeiten, also kann ich sehr empfehlen.

00:28:40: Ja wir haben ein Jahreszeit schon sind.

00:28:42: Können wir vielleicht den Costa-Harvard verlassen?

00:28:45: Und uns den zweiten Nationalpark, den wir ausgesucht haben, uns anschauen.

00:28:49: Den Tü, der ist da Nationalpark.

00:28:51: Der liegt südlich von Stockholm Dieser Nationalpark, der besteht größtenteil aus Wald und noch ein paar wenigen Seen.

00:28:57: Aber größtenteil aus Wald, alte Wälder, Laub, Nadelwälde... Die sind ja auch besonders atmosphärisch im Herbst wenn die Luft ein bisschen feuchter ist, vielleicht ein bisschen nebel zwischen den Bäumen hängt.

00:29:07: Da ist das glaube ich die ideale Jahreszeit für diesen Nationalpark was sich da so eine ganz besondere Stimmung entwickelt.

00:29:15: in welcher Jahreszeit hast du denn Tür des Nationalparks schon erlebt?

00:29:19: Einmal, das ist schon sehr lange hier im Frühjahr.

00:29:23: Das war im April eher noch so mit Schneerägen und das fand ich auch sehr schön!

00:29:31: Und jetzt zuletzt war ich im Hochsommer da und natürlich ist das auch irgendwie schön im Sommer im Wald zu sein.

00:29:39: aber ich fand es irgendwie vor allem extrem warm und trocken habe so ein bisschen das dann doch vermisst, dass irgendwie so eine herbstliche Stimmung ja und einfach so ein bißchen kann ich gar nicht beschreiben wie eigentlich irgendwie rustikaler oder irgendwie gemütlicher also auf jeden Fall irgendwie da in der größten Sommerhitze bei dreißig Grad durch die Nadelwälder zu laufen.

00:30:08: Kann man auch machen ist auch irgendwie gut.

00:30:11: Aber schöner sind da, glaube ich die anderen Jahreszeiten wo man einfach auch den Wald dann ein bisschen intensiver erlebt als jetzt wenn man einfach immer nur darauf konzentriert ist nicht zu sehr zu schwitzen oder so.

00:30:27: Letztes Jahr als ich da war es einfach extrem heiß also in Stockholm in der Stadt was gar nicht auszuhalten und selbst im Wald draußen war's nur wenig besser sag' ich mal.

00:30:38: Also ich bin halt auch nicht so der wärme Mensch.

00:30:40: Das muss man wahrscheinlich auch dazu sagen, aber ich fand es einfach genau.

00:30:45: Einfach fehlte mir ein bisschen Atmosphäre und einfach irgendwie noch mehr von dem Wald mitzubekommen wenn das nicht einfach nur grad unglaublich warm

00:30:55: ist.

00:30:56: Okay also hat man mal fest Herbst oder Frühling, das sind vielleicht die besseren Jahreszeiten?

00:31:00: Und da ist ja auch der entscheidende Unterschied zum Kosterhau als Nationalpark Klippen und von Meer geprägt.

00:31:07: Und hier Tür ist da einer der großen Wald-Nationalparks, davon gibt es ja mehrere in Schweden.

00:31:13: Es gibt auch prinzipiell sehr viel Wald in Schwede.

00:31:16: Was macht dann dieses Waldgebiet so besonders?

00:31:20: Warum ist genau dieses Waldgebiet so besonderes Schützenswert oder dass das als Nationalpark ausgewiesen wurde?

00:31:26: Ja, auch in Schwedern vergisst man manchmal ein bisschen wenn man sich so einen Land mit so sehr viel.

00:31:33: Das stimmt ja auch, dass er im Schweden riesige Waldgebiete hat.

00:31:37: Aber auch in Schweden ist halt der Fall das die alten Wälder immer weniger werden.

00:31:43: und die intensiv bewirtschafteten Wälden, die dadurch einfach relativ jung sind weil sie immer mal wieder abgeholzt werden Die bilden irgendwie, ich hab jetzt die Zahlen nicht im Kopf, müsste ich einmal nachsehen.

00:31:58: Aber irgendwie, euch glaubt, ninety-fünf Prozent oder so der Waldfläche und die wirklich alten Wälder also zum Teil ja auch als Urwäldern bezeichnet oder vielleicht besser so als sehr wenig beeinträchtigte Wälden, die nehmen halt auch in Schweden immer mehr ab.

00:32:16: und diese sehr alten Wälder wo der Mensch eigentlich nur wenig eingegriffen hat Die sind fast am verschwinden.

00:32:26: und da sind solche halt, solche alten Waldrelegte wie der Nationalpark eigentlich was ganz Besonderes.

00:32:34: Auch wenn man wahrscheinlich sein Auge ein bisschen schulen muss und nicht unbedingt jeder auf den allerersten Blick sieht dass er in so einem ganz besonderen Waldgebiet unterwegs ist.

00:32:45: Auf was sollte man dann vielleicht besonders achten?

00:32:47: Wenn du sagst, man sollte da seinen Auge schulen?

00:32:49: also wie kann man das schulen?

00:32:52: Ja,

00:32:52: in Nadelwäldern ist das gar nicht so einfach weil ganz häufig gerade so ältere Kiefernwälter oder so kann man schon echt also ziemlich leicht mit jungen Kiefernwäldern bei sich um die Ecke oder so verwechseln.

00:33:10: Oft sind ja sehr charakteristisch für diese sehr alten Wälder ganz spezielle Arten und häufig eben auch nicht so arten, richtig groß auffallen sondern halt so Flechtenpilze und Mose.

00:33:25: Und beispielsweise auch bei den Käfern gibt es viele Urwaldreliktarten oder so eben diese Reliktarten dieser uralten Wälder, die quasi in Wirtschaftswäldern gar nicht vorkommen können.

00:33:40: Insgesamt hat man halt ein bisschen anderes Waldbild, in dem es eben unaufgeräumt aussieht also mit viel Totholz, also abgestorbenen Bäumen ob die jetzt liegen oder stehen Und ja, einfach viel kleinflächigeren Strukturen.

00:34:01: Also sind natürlich auch oft Felsen aber auch sowas das Gewässerstrukturen oder so einfach nicht beeinträchtigt sind.

00:34:09: wenn da halt gerade so ein Tümpel ist dann ist er da und da fährt doch keiner mit einer Forstmaschine durch oder versucht ihn bisschen trockner zu kriegen sondern der darf da genauso sein.

00:34:21: irgendwelche Felsen, die dann da mitten im Wald sind.

00:34:25: Genau oder...

00:34:27: Wie ist es eigentlich bei einem Nationalpark?

00:34:28: Bei dem Waldnationalpark wird ja wie nicht eingegriffen oder wird gar nicht angegriffen in die Natur.

00:34:34: also wie ist das zum Beispiel wenn der Borkenkäfer beispielsweise kommt oder irgendein anderes Schädling überlässt man den Wald dann trotzdem sich selbst oder gibt es schon so kleinere Eingriffe?

00:34:46: Ja eine sehr spannende Frage, auch eine sehr grundsätzliche.

00:34:50: Also eigentlich nach dem Grundgedanken des Nationalparks also in die Natur nicht einzugreifen, Natur sein zu lassen würde man sagen, man greift gar nicht ein und ich weiß aber dass es in Deutschland durchaus so ist das oft gezwungen ist, auch in Nationalparksmaßnahmen zu ergreifen.

00:35:16: Einfach immer dann wenn jetzt eine Art wie der Borkenkäfer der Halsschiedner an Wirtschaftswäldern verursachen kann oder auch verursacht, wenn er halt droht auf angrenzende bewirtschaftete Wälder halt überzuwechseln und dann sagt man halt oft so ne das ist für die anderen angrenzenen Waldbesitzenden halt nicht zu mutbar, dass sie die ganzen Borkenkäfer, das ist dann ja der Vorwurf, die im Nationalpark gezüchtet werden sozusagen.

00:35:50: Dass die dann zu ihnen rüber kommen und deshalb hat man halt oft einen ich würde mal sagen so wirtschaftlich gesellschaftliche Zwänge.

00:35:59: halt im National Park doch einzugreifen zum Teil gegen solche Organismen aber rein wenn man es aus dem Nationalpark Gedanken betrachtet ist so ein Borkenkäfer was Gutes, weil der bringt ordentlich Bewegung in Wald.

00:36:13: Dann sterben viele Bäume ab und viele neue Bäume oder etwas anderes kann nachwachsen.

00:36:19: also im Ökosystem das sich selbst reguliert.

00:36:23: es borken Käfer was Positives Das ist kein Problem.

00:36:27: aber für angrenzende Wirtschaftswälder wo dann wirtschaftliche Schäden entstehen können da muss man natürlich aufpassen.

00:36:35: Genau, wieder der gesamtgesellschaftliche Kontext ist und ich kann das nicht sagen.

00:36:40: Ich kenne keine aktuellen Beispiele oder so aus Schweden aber ich würde fast annehmen dass es da so ähnlich ist, dass wenn wirtschaftliche Schäden zu groß werden können in angrenzenden bewirtschafteten Gebieten, dass man dann noch da eingreifen

00:36:54: würde.

00:36:54: Findest du eigentlich ganz spannend bei dem Tür des Nationalparkes?

00:36:57: Der liegt ja... Unmittelbar vor den Toren von Stockholm, du sagst auch, das sind drum herum auch Wirtschaftswälder.

00:37:04: Das heißt der ist eigentlich wirklich mitten in der Zivilisation überhaupt nicht abgeschieden.

00:37:08: aber man verlässt Stockholm, man lässt die großen Häuser, die Wohnblocks irgendwie gerade mal so hinter sich und schon ist man irgendwie so eine ganz große Einsamkeit auf einem ganz großen Land irgendwie.

00:37:19: Man kommt dann immer nach Thüterstabu, also ein ganz winzig kleines Dorf Zumindest meine Erinnerung unglaublich idyllisch mit gehöftens leichten Hügeln, diesen schönen alten Holzzäune.

00:37:32: Das ist richtig eine richtige Schwedenidülle würde ich jetzt mal sagen so ein Klischee-Schweden-Idylle die man hier findet.

00:37:38: und hier gibt es auch ein Naturrum, ein kleines Naturrum ein schönes gemütliches Café.

00:37:42: also da stimmt das Ambiente, da ist mir noch gar nicht im Nationalpark sondern nur so am Rande aber da stimmt der Ambiente man kommt da schon bei der Anfahrt irgendwie in so.

00:37:51: ne Also eine Stimmung irgendwie, man wird so gut vorbereitet auf diesen Nationalpark finde ich.

00:37:57: Ja das habe ich auch so empfunden genau als erstes mal ins Café und ein Eis holen bei mir war es ja so heiß.

00:38:05: Genau das finde ich auch schön, dass ist wirklich so ein ganz altes Dorf wo heutzutage halt wo es auch so einen Hofladen gibt und wo so alte Haustierrassen gezüchtet werden was eigentlich auch super spannend ist.

00:38:19: Genau und das ist auf jeden Fall ein sehr schöner Startpunkt für den Nationalpark.

00:38:24: Und übrigens kann man da auch sehr gut mit dem Bus hinfahren, also wenn man jetzt irgendwie eine Städtereise nach Stockholm macht und gar kein eigenes Auto dabei hat, ist kein Problem.

00:38:32: Man kann da unproblematisch mit einem Bus hin fahren.

00:38:36: Dieses Café, von dem du ja auch gerade gesprochen hast oder deine Eis dir gegönnt hast, bei mir ist es immer der Kaffee, der befindet sich im Stall des früheren Dahlgrenz-Goden.

00:38:46: Und hier wohnte Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine für den Park super entscheidende Person Emma Sofia Dalgren, denn auch der Wald hier war ja kurz davor eigentlich abgeholzt zu werden.

00:38:57: Das ist vorhin auch gesagt.

00:38:58: fast alle Wälde in Schweden sind bewirtschaftet.

00:39:01: da gibt es nicht mehr diese alten Wälte diesen Urskog wie haben wir im schwedischen auch genannt wird Und auch diesem Wald.

00:39:09: hier ging es eigentlich fast so.

00:39:11: Alle anderen Hofbesitzer in diesem Dorf, die haben ihre Wälder verkauft und konnten dann abgeholzt werden.

00:39:16: Und sie hat aber gesagt, ne mach ich nicht!

00:39:18: Und hat sich da ein bisschen stur und quer gestellt auf ihren Länder rein.

00:39:22: Das was ihr mal früher gehört habt ist eben heute der Nationalpark.

00:39:26: Das heißt das war eigentlich sie, die die Rettung sozusagen eingeleitet hat.

00:39:31: Später ist sie dann gestorben und hat dann trotzdem wieder eine... Holz industrieller das alles aufgekauft und wollte dann wieder abholzen.

00:39:38: Und dann hat irgendwann mal die, dass man es in den neunzehnundzwanziger, neunzenein dreißig Jahre die Läns Verwaltung gesehen oder ist ziemlich schöner wertvoller alter Wald.

00:39:48: Den sollten wir doch schützen!

00:39:50: Dann hat Stockholm dieses Gelände aufgekauft und so konnte sozusagen der Wald gerettet werden.

00:39:56: Ich finde damit zeigt der Nationalpark auch ein bisschen zum einen wie schnell Natur verschwinden kann.

00:40:01: Wenn da eben halt irgendein Unternehmen das aufkauft, dann kann es ganz schnell gehen und dass ist dann auch auf den Einsatz von einzelnen Personen.

00:40:08: Dass die braucht um eben Natur zu schützen.

00:40:12: Das passiert irgendwie, sondern jeder Einzelne was dazu tun kann wenn er eben Natur schützen möchte, dass es auf einzelne Menschen oder einzelne Personen ankommt.

00:40:21: Das finde ich eine ganz schöne Geschichte.

00:40:23: Ja absolut!

00:40:26: könnte ich selbst aus meiner täglichen Arbeit hier in Deutschland ganz viel erzählen, aber beispielsweise auch wo du dieses Beispiel nennst wenn wir noch mal in die Gegend zurückspringen.

00:40:35: Wo wir davor waren?

00:40:36: eine ganz ähnliche Geschichte gibt es in Lüsechil weil dort war auch das war auch eine Frau die quasi verhindert hat da wollte man den ganzen Granit vor der Küste abbauen und Das ist einfach unvorstellbar, wenn man da heute hinkommt.

00:40:51: Weil das sind so unfassbar schöne Felslandschaften da und es ist einfach gar nicht vorstellbar dass man das alles abbauen wollte.

00:41:00: Und da war auch eine Frau die sich sehr dafür eingesetzt hat und im Prinzip das Gebiet auch soweit quasi sich gegen alles so lange gewährt hat und das Gebiet soweit gerettet hat.

00:41:13: Irgendwann wurde der Abbau dann sowieso weniger lukrativ, und dann wird es auch als Naturreservat-Unterschutz

00:41:19: gestellt.".

00:41:21: Und dass ist ein sehr schönes Naturreservater bei Lüstercheel?

00:41:23: Also das ist wirklich eine große Empfehlung da hinzugehen und wandern.

00:41:25: Das ist super!

00:41:26: Ja.

00:41:27: Und es ist direkt an der Stadt.

00:41:28: also man da braucht man auch nicht irgendwie ne Expedition starten sondern da kann man auch mit dem Bus hinfahren und geht einfach von der Stadt aus über die Felsen.

00:41:39: Ja, extrem schön finde ich auch wirklich so eine Westküstenmagie.

00:41:43: und auch genau also es gibt viele solche Beispiele wo's wirklich auf den Einsatz einzelner Personen drauf ankommt dass sie wirklich ja extrem schöne Gebiete einfach erhalten geblieben sind.

00:41:57: und gerade immer wenn wirtschaftliche Interessen dahinter stehen dann braucht es halt häufig auch sehr viel Einsatz, um irgendwie dem wirtschaftlichen Profitgedanke was entgegenzusetzen.

00:42:12: Gibt man von der Westküste wieder zurück an die Ostküse?

00:42:14: Geben wir wieder in den Tür, das ist da Nationalparkes gibt nicht allzu viele Wanderwege und ein paar Runden aber doch mehrere zwischen denen man wählen kann gibt's dann im bestimmten oder in bestimmte Runde die du besonders empfehlen würdest.

00:42:28: Ja, es gibt einfach diese Tyres darunter.

00:42:30: Dann heißt die einfach und die zeichnet sich so ein bisschen dadurch aus dass sie halt große Teile des Parks erschließt also von dem Dorfbereich und diesem Eingangsbereich ein ganzes Stück weg führt eben auch über kleinere Pfade somit in welchem Wald führt Und eben auch Über die Flächen wo's gebrannt hat.

00:42:51: Also das war sozusagen die Große Ja, wie sagt man jetzt im Nationalpark?

00:42:57: Also war es die große Katastrophe oder der große Sprung einer völlig neuen natürlichen Entwicklung.

00:43:06: Also dass es eben ein riesiges Brandereignis gegeben hat in Riesige Teile der ältesten Waldbestände einfach verbrannt sind und man hat mit Hubschraubern irgendwie wochenlang versucht die Brände zu löschen.

00:43:22: Und deshalb hat man da halt große Flächen, wo der alte Wald verbrannt ist und neuer Wald entsteht.

00:43:32: Da führt dieser Weg auch drüber über typische schwedische Brückenkonstruktionen die mal total gut waren aber leider so ein bisschen halb weggegammelt sind und dann muss man immer ein bisschen aufpassen dass man nicht ins Wasser fällt.

00:43:47: und dann kommen wieder Felsen.

00:43:52: Ja, so höhere Felsen sehr schön ansehen vorbei und hat so einen schönen Blick über so lang gestreckte Seen.

00:43:57: Das finde ich ist eine sehr schöne Runde die man da empfehlen kann und das ist also ne Tagestour und auch bei einem kürzeren Herbsttag noch zu machen.

00:44:10: Das ist vorhin auch schon gesagt, oder jetzt gerade sagst du ein Tagestour?

00:44:13: Du hast es auch gesagt man kann von Stockholm wunderbar mit den öffentlichen hier herausfahren Pendeltok bis nach Handeln dann der Bus eighthundert vierunddreißig.

00:44:22: Es ist ungefähr so eine Stunde unterwegs vom Hauptbahnhof von Stockholm bis man hier in die Tür das da Bü ist.

00:44:27: Das heißt man kommt hier wirklich gut raus und kann seine Runde drehen und ist am Abend wieder zurück.

00:44:34: Würdest du deswegen einen Tagestrip empfehlen oder lohnt es sich auch hier länger zu bleiben, zu benachten?

00:44:39: Oder zwei, drei, vier Tage zu bleiben.

00:44:41: Oder reicht eigentlich ein

00:44:42: Tag?

00:44:43: Das kommt vielleicht so ein bisschen auf das Gesamtzeitbudget an was man hat.

00:44:48: also ich bin eigentlich immer dafür wenn man irgendwo ist ruhig auch irgendwie dort zu übernachten.

00:44:57: Und man darf in dem Nationalpark tatsächlich an einigen Stellen auch zelten, das ist sehr begrenzt und da muss man vorher gut auf die Karte gucken dass man eben auch die Bereiche erwischt.

00:45:09: also sie sind dann auch gekennzeichnet.

00:45:11: aber man darf nicht halt irgendwo im Wald sein Zelt aufbauen wo er gerade danach ist sondern nur ganz bestimmte abgegrenzten Bereichen und auf einer extrem schönen Wiese, da direkt an dem idyllischen Dorf.

00:45:22: Dann kann man auch morgens wieder im Café frühstellen!

00:45:29: Trotz meiner hochsommerlichen Bedeckung und einem sehr warmen Wald fand ich das dann wieder extrem schön.

00:45:36: Ich war nur auf dieser Wiese da in Dorfnähe und neben mir grassten Pferde, und es waren auch noch ein paar andere Familien auf der Wiese.

00:45:44: aber trotzdem war das unfassbar schön diese Abendstimmung da am Wald mitzubekommen Und im Wald sind ja immer Geräusche von Tieren die danach aktiv sind.

00:45:57: Wenn man irgendwie die Zeit hat, dann würde ich immer empfehlen auch die Abendmorgenstunden und die Nacht an so einem Gebiet zu verbringen.

00:46:06: Einfach weil man nochmal ganz andere Eindrücke bekommt als wenn man nur im Tageslicht da ist.

00:46:12: Und weil es ja auch einfach ein unfassbar großer Luxus ist dass man das dort darf also dass man mit seinem Zelt da irgendwie entweder auf der Wiese oder in den anderen Bereichen halt bleiben darf.

00:46:25: Das zu nutzen ist ja nochmal ein ganz tolles zusätzliches Erlebnis.

00:46:31: Es zählt, es gibt auch so Windschutzhütten in denen man auch übernachten kann und wenn jemand jetzt mehr Komfort haben möchte es gibt doch manches Dügo die man auch buchen kann.

00:46:41: Die sollte dann gerade wenn man im Sommer ist auf jeden Fall im Vorfeld gebucht werden.

00:46:44: aber auch das ist möglich.

00:46:46: ich kenne sie nicht aber ich gehe davon aus dass sie eher einfach sind.

00:46:49: aber trotzdem hat man da eben ein Bett und eine kleine Küche Versorgen.

00:46:54: Hast du das sowas auch schon mal ausprobiert oder bist da immer mit dem Zelt unterwegs?

00:46:58: Ich habe oft mein eigenes Zelt, aber ja gerade so wenn das Wetter schlecht ist also ordentlich schlecht oder wenn man einfach jetzt keine Lust hat irgendwie immer sein ganzes Zeldkram mit sich umzutragen.

00:47:11: Also finde ich es total gut so was zu nutzen.

00:47:14: und ja also das finde ich auch immer wenn man's macht dann ist es auch irgendwie sehr sehr schön in Hütten zu wohnen.

00:47:23: Genau, also auf jeden Fall manchmal endet man auch in irgendwelchen unfassbar schönen ganz alten Hütten das mir auch schon passiert.

00:47:32: Genauso ein bisschen hatten wir auch was Dore Mossel drüber gesprochen, wo man auch in diese sehr alten Bauernhäuser mieten kann.

00:47:39: und manchmal landet man nur in irgendwelchen anderen Kleinhütten wahrscheinlich ohne irgendwie die mega große kultur historische Bedeutung aber die trotzdem unfassbar idyllisch und schön sind.

00:47:51: Und hat gar nicht so damit gerechnet und das ist dann ja auch wieder ein Erlebnis für sich.

00:47:55: Das stimmt, das stimmt.

00:47:57: Gut ich glaube da können wir so langsam eine Strich drunter machen weil nochmal abschließend die Frage ist zwei Nationalparks besprochen Costa Harvets und Tü, das ist der Nationalpark, zwei sehr unterschiedliche Nationalpark sowohl sie beide auch sehr große Ähnlichkeiten haben was sie in touristisch auch sehr attraktiven Gegenden liegen einmal Großraum Stockholm, einmal Bohuslähnen wirklich sehr beliebte Gegenden wo vielleicht auch der ein oder andere jetzt von unseren Hören auch im Sommer sein wird oder schon bereits isst Vielleicht noch mal.

00:48:25: abschließend, wem würdest du oder welchem Typus würdest Du da welchen dieser beiden Parks empfehlen?

00:48:32: Wenn man das überhaupt so klar schubladenmäßig irgendwie festmachen kann.

00:48:37: Ja also die beiden Parks sind jetzt sicher... nicht so für die absoluten Wildnisfreaks, die jetzt nicht nur die Wochen lang unterwegs sein wollen ohne jemandem zu treffen und völlig autark auf sich gestellt am liebsten unterwegs sind.

00:48:56: Sondern es sind beides Gebiete wo man gut eigentlich jede fast jede Person hin kann.

00:49:03: also Beide Gebiete sind, wie du sagst gut zu erreichen.

00:49:08: Beide Gebiete sind mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu erreichen.

00:49:12: ich war jetzt auch ohne Auto unterwegs.

00:49:15: beide Gebiete haben sehr zugängliche Bereiche wo man auch Schotterwege und so nutzen kann falls man aus irgendwelchen Gründen etwas Bewegungs eingeschränkt ist.

00:49:24: aber in beiden Gebieten gibt es auch total schöne kleine Pfade oder irgendwelche Umwege über Felsen solche abgeschiedeneren Wege, wo man sich dann doch ziemlich in der Wildnis oder Einsamkeit oder zumindest weit weg von der Zivilisation fühlt.

00:49:45: Also eigentlich finde ich sind beide Parkt für jeden geeignet der Schwedenmarkt weil sie halt ja weil man weil sie relativ einfach zugänglich sind und man ganz unterschiedlich vom Schotterweg bis zu irgendwelchen völlig frei gewählten Pferden über Felsen fast alles wählen kann.

00:50:10: Gut, ja in der Stelle möchte ich vielleicht nochmal auf dein Buch hinweisen das er jetzt vor ein paar Monaten herausgekommen ist weil auch da hast du über den Tür des Nationalparkes geschrieben Du beschreibst ihn hier im Untertitel Stadt-Nahr, Urwald der Extraklasse und ich glaube das trifft es auch ganz gut.

00:50:26: Dieses Buch von dir Sonja Klemmich Schweden dreißig Wanderungen die man einmal im Leben gemacht haben muss.

00:50:32: Immer droste Verlag.

00:50:33: also wenn du noch mehr von Sonja lesen möchtest nicht nur hören möchtes aber auch lesen möchtest kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen.

00:50:40: Es gibt viele viele wunderbare Wanderung die hier beschrieben sind.

00:50:44: wir haben ja über das Buch schon mal gesprochen und auch der TÜDAS der Nationalpark ist hier mit dabei.

00:50:50: Ein kurzer Einschub noch, Kosterhaber ist nicht dabei.

00:50:53: Aber etwas südlicher die Küste runter eine größere Küstentour durch Bohuslänn, die auch wirklich extrem schön ist und alles Mögliche hat.

00:51:03: Ramswix landet als fabelhafter Schlusspunkt aber auch in Lüse Schiel startet man dort und wandert um die Owie Fjorden rum und hat da viel einsam Wald selbst Buchenwald und auch spektakuläre Felsritzungen.

00:51:22: Und ganz viele schöne Westküste, aber auch ganz viel einsame Pfade im Wald.

00:51:28: Also das ist auch so eine total tolle Tour die wahrscheinlich ganz anders ist als man es erwarten wird.

00:51:34: Es fällt doch ein ganz guter Hinweis, dass man prinzipiell wenn man in Boruslän ist... Die Inseln, die Costa-Inseln die unterscheiden sich jetzt nicht so grandios von anderen Orten in Boroslän.

00:51:43: Das ist vom Charakter, vom Grundcharakter natürlich überall relativ ähnlich überall Ähnlich schön, also es ist wirklich eine traumhaft schöne Gegend.

00:51:51: Ich glaube beim Nationalpark sind vor allem diese Unterwasserwelten, die eben hier besonders sind und deswegen ist sie auch Nationalpark geworden, also weniger eigentlich wegen den Inseln.

00:52:00: da kann man natürlich auch wenn man jetzt nicht auf die Kostler-Horwitz-Inseln oder die Kosterinseln hinausfahren möchte, dann kann man eben auch auf so viele andere Inselen oder Festland unterwegs sein.

00:52:12: haben Sie das landet beispielsweise wunder wunderschön.

00:52:14: Da gibt es so viele Gegenden in Boruslen richtig toll sind zu wandern.

00:52:20: Gut, da würde ich sagen machen wir den Deckel drauf!

00:52:22: Vielen Dank, Sonja für diese zwei Nationalparks die du uns mitgebracht hast.

00:52:26: Den TÜR DAS DA und den Kostler-Hauwitz-Nationalpark.

00:52:29: vielen dank dass du dir die Zeit genommen hast und über deine Erfahrungen hier mit diesen Nationalparchs mit mir zu sprechen.

00:52:35: Taximöcke!

00:52:37: Klar sehr gerne!

00:52:38: Und wir werden auf jeden Fall wieder ein paar Wochen zwei weiteren Nationalparks aufwarten.

00:52:45: Jetzt wünsche ich dir Sonja erstmal einen wunderschönen Sommer und dir da draußen, vielleicht hast du ja ein bisschen Inspiration bekommen wenn du nochmal oder noch an den Ort suchst in Schweden wo du sagst ja da könnte man vielleicht hingehen.

00:52:56: beides glaube ich sehr empfehlenswerte Orte der Tüterste Nationalpark und der Kostel Harbets Nationalpark in Westschwieg.

00:53:06: Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit!

00:53:40: der

00:53:40: Podcast für Schweden.

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