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#281 Padjelanta und Söderåsen - samisches Kulturland im Norden, Buchenwälder im Süden

Shownotes

Padjelanta und Söderåsen - samisches Kulturland im Fjäll im Norden, Buchenwälder im Süden

Zusammen mit Autorin und Viel- und Weitwanderin Sonja Klemich habe ich schon ein paar Mal über schwedische Nationalparks gesprochen. Dabei wählen wir immer zwei möglichst gegensätzliche Parks aus - nicht, um die Gegensätze herauszustellen, sondern vielmehr um die Vielfalt der schwedischen Natur zu zeigen.

In dieser Folge sprechen wir zuerst über den Söderåsen-Nationalpark in Skåne, der sich für Tagestouren lohnt. Auf technisch eher einfachen Wanderungen kannst du hier wunderschöne Buchenwälder und faszinierende, tief eingeschnittene Täler entdecken.

Im zweiten Teil geht es dann in den hohen Norden, in den Padjelanta-Nationalpark, der nur auf einer mehrtägigen Wanderung (ideal 7 bis 10 Tage) erkundet werden kann. Auf der Hochebene triffst du auf weites Fjäll, große Seen und vor allem altes samisches Kulturland. Denn die rentierzüchtenden Sami nutzen die Gegend hier als Sommerweidegebiet für die Rentiere.

Was du konkret in den beiden Parks erleben kannst? Wie du gut hinkommst und was es zu beachten gibt? All das erfährst du in dieser Folge.

Mehr über alle Nationalparks in Schweden auf der gut und übersichtlich gemachten Seite von Sveriges Nationalparker.

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Transkript anzeigen

00:00:17: Entdecke Schweden zusammen mit Elchkos.

00:00:40: Hoes Fjell, Tausende Seen, tausende Kilometer Küste mit unzähligen vorgelagerten Inseln, tiefer Wald und oftmals auch stark industriell genutzter Wald – so viel Wahrheit muss das sein!

00:00:52: Sanfte Hügel, Klippen, Sandstrände, Moore... Die Natur in Schweden ist nicht nur großartig sondern eben extrem vielfältig.

00:01:01: Die Nationalparks in Schweden haben die Aufgabe, diese Natur zu schützen.

00:01:06: Zu bewahren oder zu große menschliche Eingriffe fernzuhalten.

00:01:11: Einunddreißig Nationalpark gibt es in Schwedendurch aus einer beachtlichen Zahl aber diese ein und drei sind zum Teil sehr unterschiedlich was die Größe angeht, die Zugänglichkeit, die Touristenzahl vor allem aber was den Charakter der Natur angeht.

00:01:25: Zusammen mit viel Wanderin und Autorin Sonja Klemig habe ich bereits dreimal über verschiedene Nationalparks gesprochen.

00:01:31: Und so zieht es aber immer die Vielfalt der schwedischen Natur auch darzustellen, weshalb wir in jeder Folge zwei Parks, die möglichst unterschiedlich sind vorstellen.

00:01:41: Angefangen haben wir die Serie mit Gotska Sandöhn- und Abiskunationalpark.

00:01:45: im zweiten Teil sprachen wir dann über den Wir haben sehr abgelegenen Pilje-Käise und über das Moor Sturemosse.

00:01:52: Die dritte Folge beschäftigt ihr sich dann mit dem Costa Horvitz Nationalpark, eine von zwei Maritimenparks in Schweden und dem Tüdesdaar südlich von Stockholm.

00:02:03: Heute soll es mal wieder in den hohen Norden und ins Fjell gehen.

00:02:07: Davor aber wenden wir uns ganz in den Süden nach Skone.

00:02:12: Zuallererst aber hole ich Sonja ins Boot!

00:02:15: Hey Sonja schön dass du heute wieder dabei bist.

00:02:18: Hey Jo, schön dass ich wieder dabei sein kann.

00:02:21: und ja.

00:02:21: Ich freue mich auf diese ganz besonderen Nationalparkfolge glaube ich.

00:02:26: Ich habe

00:02:26: es gerade gesagt wir gehen erstmal in Richtung Skone.

00:02:29: wie ist das da so für dich?

00:02:30: Du bist ja.

00:02:31: also du sagst selber du liebst das Fjell, du liefst das Alpine oder das Hochalpine.

00:02:36: wenn du dann nach Skone gehst, ist das noch eine Herausforderung für Dich?

00:02:41: Ist es was Besonderes für DICH?

00:02:43: oder wie gehst du da in Diesel?

00:02:45: ihr Flache, ihr auch einfacher zu Wandern der Gegend.

00:02:50: Ja eine Herausforderung.

00:02:53: so aus wandertechnischer Sicht ist es für mich in Südschweden eigentlich nicht.

00:02:59: und ja genau von der Wandertechnik oder überhaupt vom Wandern an sich würde ich schon sagen dass das Grone halt eher einfach ist.

00:03:14: Aber dennoch war ich überrascht, wenn ich dann ins Gune-Mount unterwegs war wie schön es insgesamt doch ist und wie viel auch richtig richtig schöne Naturerlebnisse man dort haben kann.

00:03:26: Und genau auch wenn das jetzt vielleicht nicht die ultimative Herausforderung Na ist es doch also vom Natur-Erlebnis ja auf jeden Fall wirklich auch sehr, sehr schön.

00:03:38: Bei Skone finde ich immer ganz spannend weil viele haben so ein Bild davon.

00:03:41: Skone da ist alles irgendwie flach das ist irgendwie Dänemark eben das ist stark akrarisch genutzt das ist recht dicht besiedelt und das stimmt natürlich auch alles.

00:03:51: aber dieses Bild lässt dann doch außer Acht dass Skone richtig, richtig schöne Natur hat und immerhin ja auch über drei Nationalparks verfügt.

00:04:00: Also gibt es ein Dienst, Hüvit, Dalby, Söderskog und eben den Söderosen mit dem wir uns heute beschäftigen wollen.

00:04:06: Der Söde-Osen liegt ein paar Kilometer östlich von Hasting Boy und besteht größtenteils aus Wald.

00:04:13: Böse zogen könnten nun behaupten ja gut ist das halt Wald?

00:04:16: Warum wird das zum Nationalpark?

00:04:18: Kannst du uns da ein bisschen weiterhelfen und erklären warum genau dieser Wald schützenswert ist?

00:04:23: Ja zum eines ja beim Söederosen... Also es gibt eigentlich gleich mehrere Besonderheiten, einmal kurz sortieren.

00:04:31: Zum einen ist es natürlich die Landschaft und wie du eben schon gesagt hast sind ja große Teile von Skune wirklich eher eben.

00:04:40: Aber das kann man nun gerade vom Nationalparkgebiet einfach mal überhaupt gar nicht behaupten.

00:04:47: Das ist eine sehr schroffe Landschaft also die man dort sicherlich nicht erwarten würde wenn man sich nicht exakt darauf vorbereitet hat.

00:04:58: Also eigentlich mehrere tiefe, schroffe Spaltelern.

00:05:02: Und das ist schon... also zum einen gar nicht flach und gar nicht irgendwie eine besonders sanfte oder nur hügelige Landschaft sondern plötzlich taucht er so aus der Landschaft auf diese wirklich eher schroffe Landschaft und dann ist die halt bedeckt von unglaublich schönen Buchenwäldern Und die Buche, die erreicht so ja so etwa in Bohuslän ihrer allernördlichste Verbreitungsgrenze.

00:05:34: Also hier bei uns ungefähr in Mitteleuropa hat sie so ihre Hauptverbreitung und Skone liegt also schon in den nördligsten Verbreitationsgebieten, also der Buche der Rotbuche und dazu sehen das es da noch so schöne so ausgedehnte Buchenwälder gibt.

00:05:54: Das finde ich schon was Besonderes jetzt aus meiner etwas fachlichen Sicht.

00:05:59: Aber es ist halt auch einfach ein tolles Erlebnis.

00:06:02: und ja, ich muss immer sagen das Laubwälder gerade Buchenwälden die man auch hier aus Mitteleuropa kennt Die sind auch schon immer ein ganz, ganz besonderes Erlebnis finde ich.

00:06:17: Also persönlich liebe ich Buchenwälder und...

00:06:20: Weil sie einfach heller und lichter sind als zum Beispiel Nadelwälden oder warum?

00:06:25: Ja also Laubwäder sind ja in vielen Dingen komplett anders als Nadel-Wäldern.

00:06:32: Ich war beispielsweise... Jetzt kommen wir wieder zu unseren Jahreszeiten im Herbst in Söder-Oßen.

00:06:39: Und da wären die Buchen einfach sehr, sehr bunt.

00:06:42: Da hat man so eine ganz bunte rot-, gelb-, orange-, schleuchtende Herbstferbung und das hat dann schon völlig anderen Charakter als Nadelwald.

00:06:53: aber ich würde jetzt gar nicht Unbedingt gerade in Schweden würde ich nicht Laub gegen Nadelwald ausspielen wollen.

00:06:58: Aber es hat einfach noch mal ein ganz anderen Charakter, ist ein völlig anderes Ökosystem von den bewohnenden Lebewesen her und genau und hat halt auch ein ganz besonderes Erlebnis.

00:07:12: also Buchenstämme an sich die sind ja immer so silberig glänzend und im Sommer sind Buchenwälder super dunkel man hat da echt ganz schattige Bedingungen Und dann im Herbst oder im späteren Herbst, oder im frühen Frühjahr sind sie halt sehr licht und diese hohe mächtige Laubschicht überall.

00:07:32: Ja also ich finde schon dass das in Buchenwäldern immer doch sehr eindrucksvoll und auch eine ganz besondere

00:07:40: Stimmung so ist.

00:07:41: Das heißt wenn man der Park sei oder gilt so als eines der größten zusammenhängenden Edellaub?

00:07:47: Baumwälder.

00:07:48: Was genau sind das denn eigentlich so diese Edelaubhölzer?

00:07:51: Was ist damit gemeint?

00:07:53: Ja, das hat mich auch ein bisschen gewundert.

00:07:55: also weil bei uns wenn ich jetzt hier in Deutschland einen Förster fragen würde der wird mir sagen dass die Buche kein Edelaupholz ist.

00:08:03: aber ich denke in Schweden ist da möglicherweise die Definition ein bisschen anders.

00:08:09: Also bei uns gelten vor allem so Linden Ahon Aschen so als Edelaubholz.

00:08:16: Und ich könnte mir aber gut vorstellen, dass in Schweden so ein bisschen die Buche dazu gerechnet wird.

00:08:21: und das sind halt diese insgesamt würde ich einfach sagen diese sehr also diese großen ausgedehnten Laubwaldgebiete, die einfach ja in großen Teilen Europas einfach doch stark dezimiert wurden.

00:08:35: Also einerseits natürlich durch die Holznutzung und andererseits dann halt auch weil man irgendwann gemerkt hat, dass Nadelhölzer schneller wachsen.

00:08:45: und wenn man jetzt einfach nur auf eine ganz schnelle Holzproduktion anlegt dann ja dann hat man sich halt in vielen Bereichen für Nadelhöelzer entschieden.

00:08:55: Und so sind eben die im Laubwälder immer mehr zurückgegangen.

00:08:58: Und gerade auch in Schweden.

00:08:59: ich denke mal, wenn man da so ein Wald denkt er hat mir ganz oft irgendwie eher Nadel-Wälde vor sich zum Bild davon.

00:09:07: aber es gibt eben auch diese großen Laubwälder.

00:09:11: Wir haben in der letzten Folge den Tü, das da Park Nye Storkholm vorgestellt auch ein Wald Nationalpark, der eben vom Wald geprägt ist.

00:09:19: Wenn du die jetzt beide so bisschen zuneinander stellst, ist das so der entscheidende Unterschied, dass beim einen viel mehr Laubwald, beim anderen mehr Nadelwald ist.

00:09:29: oder gibt es da auch andere grundlegende Unterschiede zwischen diesen beiden Wald?

00:09:34: Das ist sicher der Hauptunterschied, also gerade wenn man so auf den Wald an sich guckt und da sehen wir schon das Thürester in der Stockholmer Gegenteil.

00:09:44: Schon dort liegt wo im Prinzip kaum noch geschlossene Laubwälder vorkommen.

00:09:50: Also da gibt es natürlich auch Laubbäume.

00:09:52: Da stehen mal hier und da ein paar Eichen oder Bücken oder auch Zitterpappeln oder so kommen bis ganz in Norden vor.

00:10:00: aber diese Geschlossenen Laubwälder, also ob man es jetzt buchen oder spezielle Edellaupholz oder gemischte Laubwelter sind.

00:10:10: Aber die gibt es da halt schon nicht mehr.

00:10:13: Also die gibt das nur südlich davon.

00:10:16: und naja Thyrester zeichnet sich natürlich auch dadurch aus dass es halt wirklich diese gewachsene Felslandschaft ist, die es um Stockholm die Landschaft so charakteristisch macht diese tiefen Spalttela in dieser ansonsten umgebenden relativ flachen Landschaft.

00:10:39: Also auch vom Gelände her ist das doch sehr unterschiedlich, also Söder-Osen läuft man nicht auf diesen typischen schwedischen Felsen wie man sie in der Stockholmer Gegend hat sondern... Genau.

00:10:54: Das sind in dem Teil ist das auch ein felsiger Bereich, aber der ist völlig anders so von seiner Beschaffenheit her und eben auch dieses tiefe Tal.

00:11:03: Das ist alles ganz anders als man es in der Stockholmer Gegend haben also an der Landschaftsgenese und ja auch wie die Landschaft aussieht und wirkt haben würde.

00:11:14: Bleiben wir mal bei diesem Tal, dieses Tal tief eingeschnittene Tal mit steilen Wänden.

00:11:22: Wie ist es denn überhaupt entstanden?

00:11:24: Also, da ist ja die Geologie wahrscheinlich auch sehr interessant bei diesem Park.

00:11:29: Ja und das ist jetzt eine gute Frage.

00:11:31: Das weiß ich nämlich nicht.

00:11:32: Ich könnte mir vorstellen was in Schweden öfter mal der Fall ist dass wir so Kneisgesteien haben oder vulkanisches Gestein um dann drumherum anderes Gesteins zu sagen allmählich abgesunken ist und dann eben dieses heißt ja auch Söder Osen, dann eben der Os zurückgeblieben ist als ein Bergrücken.

00:11:52: Da hat mir auch schon mal vor irgendeiner anderen Sendung darüber gesprochen dass das ein bisschen irritierend ist weil im Deutsch ist er ein Os eher eine Entmoräne von den Gletschern die sie zurückgezogen haben und im Schwedischen ist er der Os eher ein Berg rücken der jetzt nicht unbedingt von den Gletschern irgendwie gebildet werden musste sondern eben auch anders entschieden sein könnte.

00:12:15: Ja Also ich glaube, wenn ich ihn mal so ganz kurz nebenbei mit in den Flyer reingeguckt, es steht da dass das vor allem durch Frost springen.

00:12:26: Ich habe hier jetzt gerade die Informationen gelesen und heute nochmal reingeschaut bei der Seite.

00:12:30: Im Prinzip wäre diese Seite Sveriges Nationalparke.se eine sehr empfehlenswerte Seite.

00:12:35: Da findest du wirklich über alle Parks tolle Informationen, auch gerade wenn man übernachten möchte.

00:12:39: Wenn man sich überlegt wo kann ich übernachten wie kann ich?

00:12:42: Übernachten das finde ich immer super Seiten.

00:12:43: und da hab' ich grad noch gesehen dass dieses Gebiet schon so ab vierhundert Millionen oder vor Vierhundert Million Jahren entstanden ist und allmählich entstanden isst Dass sich die umliegenden Areale langsam abgesenkt haben Und dann quasi genau die Täler durch Frost Sprengungen dann noch entstanden sind.

00:12:59: Also auf jeden Fall haben wir da eben tief eingeschnittene Täler mit sehr steilen Wänden.

00:13:03: Dieses Tal von Chera-Lied, das erreicht man ganz gut wenn man diesen Eingang auch bei Chera Lied nimmt.

00:13:10: Es gibt ja noch eine Alternative den Eingangs bei Röstonga da ist es nicht weit zu diesem einem See im Park dem Udenchöne.

00:13:18: was lohnt sich dann deiner Meinung nach mehr?

00:13:20: Welche Eingange um ihr diesen südlichen Teil Röstunger oder eben Chera lied wo man in dieses ganz besondere Tal daneben hineinkommt?

00:13:29: Ja mit diesem Ja, da geht man halt.

00:13:33: Dabei findet man sich auf den Hauptwegen.

00:13:36: also man merkt schon das relativ viel los ist und man auch ziemlich breite ausgetretene Wege hat aber dafür hat man halt.

00:13:45: dieses wunderbare Erlebnis von dem Aussichtspunkt Copper hat dann und kann wirklich in dieses Spalltal... Also dass es einfach eine grandiose Aussicht da, dieses tiefe Spallteil mit den Buchen bewachsenen Hängen.

00:14:03: Das ist schon irgendwie ein ganz besonderes Erlebnis und daher, es ist wahrscheinlich auf jeden Fall immer eine gute Entscheidung von dort zu starten.

00:14:12: Auf der anderen Seite wäre es lieber ein bisschen ruhiger Marc und so sagt Achso, Hauptsache das ist ein bisschen ruig und ich will vor allem so ein richtiges Walderlebnis also dass sich so richtig mitten zwischen den Bäumen wandern kann und auch eine schöne Aussicht, okay aber es muss jetzt nicht die bekannteste Aussicht sein.

00:14:34: Dann lohnt sich durchaus auch der andere Eingang weil das ist wirklich eher so eine deutlich ruhigere Ecke und da ist der Wald auch extrem schön und dieser kleine See liegt halt auch wieder in diesem Spalt.

00:14:49: Es ist halt nicht ganz ein großes mächtiges Tal sondern eher so ein kleines.

00:14:55: Also es ist ein bisschen entspannter da in der Gegend.

00:14:58: Aber im Prinzip ist das halt auch, also ein richtig schönes Walderlebnis.

00:15:04: Man verpasst dann halt so ein bisschen die berühmte Aussicht und die Attraktion des Parks.

00:15:10: aber im Prinzip ansonsten wenn man vor allem das Walderlebnis möchte und vielleicht nicht ganz in den Trubel kommen möchte weil da am Haupteingang schon ganz schön was los, dann ist man auf jeden Fall mit dem anderen Eingang sehr gut beraten.

00:15:24: Wie müssen wir denn die Wanderwege da überhaupt ganz grundsätzlich vorstellen?

00:15:28: Sind das eher so große Forstwege oder ganz kleine Gemütliche, die über Stock und Stein führen.

00:15:35: In dem Bereich wo man vom Parkplatz aus kommt und sozusagen auf den Hauptwegen bleibt – das sind zwar keine Forstwege aber das sind schon eher breite Wege, die auch viel begangen sind.

00:15:52: Das sieht man schon!

00:15:54: Und sobald man aber ja von dem Aussichtspunkt wegkommt, werden die Wege eigentlich dann auch immer kleiner.

00:16:01: Es sind schon in den größten Teilen des Parks wirklich sehr gut ausgebaute Wiege wo man so in den normalen festen Schuhen, die man hat auf jeden Fall gut vorankommen kann.

00:16:16: Aber je weiter man dann in die Außenbereiche kommt, desto kleiner und schmaler werden die Wege und zum Teil läuft man dann auch irgendwo wirklich zwischen dem Buchen entlang und vor lauter Lauch muss man erst mal gucken wo der Weg weiter geht.

00:16:30: solche Bereiche gibt es auch.

00:16:31: aber gerade so zwischen Parkplatz- und den Hauptaussichtspunkten sind die Weges schon breit Ja, nicht zu verfehlen.

00:16:41: Zum Teil auch ziemlich steil, zum Teil sehr steinig und mit Wurzeln versehen von den Bäumen.

00:16:48: aber ja keine technisch schwierigen Wege.

00:16:52: und auf jeden Fall breit und nicht zu verfählen.

00:16:56: Bei diesem Eingang bei Heralith hineingeht da gibt es auch ein Naturrum und hier gibt's eine Ausstimmung das finde ich ganz spannend über so dass kleine im Wald also die Mose, das Kleingetier usw.. Braucht man vielleicht auch so einen Blick für solche Dinge, also für solche kleinen Dinge um den Wert dieses Nationalpark so richtig erkennen zu können?

00:17:17: Ja im Wald unbedingt.

00:17:19: Also manchmal gibt es so pauschale Aussagen beispielsweise zum mitteleuropäischen Buchenwäldern das die eher artenarm wären und das stimmt halt einfach nicht.

00:17:33: Das stimmt dann wenn man sich vielleicht Säugetiere anguckt Aber sobald man sich halt alle Artengruppen anguckt und dazu gehören, natürlich extrem viele Lebewesen beispielsweise im Boden.

00:17:46: Weil es werden ja unglaublich viele Organismen gebraucht um das ganze Laub wieder abzubauen zu verwerten und wieder zur Erde werden zu lassen.

00:17:56: was in Schweden immer viel Ja, viel größere Wertschätzung erfährt als bei uns sind halt diese ganz kleinen und scheinbaren Organismen wie Flechtenmose- und Pilze.

00:18:10: Die sind ja bei uns immer so werden zum Teil gar nicht wahrgenommen oder gelten sowas für absolute Nerds und Spezialisten.

00:18:19: Und in Schweden sind das halt oft Signalorte, weil genau die Arten... Das sind halt auch die extrem spezialisierten Arten.

00:18:28: Die beispielsweise so ganz alte Waldbereiche anzeigen, eine besonders lange Waldkontinuität.

00:18:36: Das sind oft die Urwald-Reliktarten, die noch da sind.

00:18:40: Es ist ja nicht dass da irgendwo unbedingt Lux durch die Gegend läuft oder so, sondern es sind halt oft diese ganz, ganz kleinen sehr unscheinbaren Arten.

00:18:51: Die Waldlebensräume so besonders machen.

00:18:55: Lohnt sich das dann da vielleicht auch in eine Führung?

00:18:59: zu machen, dass man sagt man geht ja auch geführt rein.

00:19:01: Weil ich habe das einmal auf Öland selbst miterlebt dort hat man diese großen Alwar Landschaften die ja auch sehr speziell sind und haben eine Atmosphäre auch wenn man keine Ahnung hat von der genauen Flora und Fauna dort.

00:19:14: aber ich hatte dann einmal eine Führung mitgemacht mit einer Botanikerin kleinen Dinge irgendwie hingewiesen hat und wir saßen dann wirklich am Boden und haben da uns witzig kleine Gewächse angeschaut.

00:19:27: Das war super, super spannend!

00:19:29: Und ich habe da extrem viel gelernt.

00:19:30: wäre das bei Söder Osen auch empfehlenswert vielleicht mit eine Führung zu machen?

00:19:36: Ja gerade wenn über so dass natürlich beispielsweise Führungen angeboten werden ist das natürlich auf jeden Fall ne sehr gute Idee auch weil man auf andere Dinge aufmerksam gemacht wird auf die man vielleicht so nicht achten würde.

00:19:51: Also ich weiß, dass ich selbst... als ich dort war ganz viele Pilze fotografiert habe also auch so Baumpilze und so.

00:20:00: Genau das ist sicher toll wenn einem dazu jemand mehr erzählen kann.

00:20:04: Nun ist es wahrscheinlich nicht ganz vergleichbar mit dem öländischen Alwa was natürlich so ein absoluter Hotspot von Biodiversität ist aber trotzdem natürlich Klar, also so eine Führung, denke ich, zeigt einem immer irgendwie völlig neue Perspektiven und viele Sachen die man vielleicht selber übersehen hätte.

00:20:28: Und gerade in solchen... Das ist ja auch das Gute an Nationalparks dass sie eben dem Naturerlebnis und der Naturbildung dienen und deshalb gibt es dort ja oft genug entsprechende Angebote.

00:20:40: Dann vielleicht noch so ein bisschen die praktischen Tipps.

00:20:43: Du hast vorhin gemeint, du warst im Herbst da?

00:20:44: Ist das auch so eine ideale Reisezeit für den Söder Ose-Nationalpark?

00:20:49: und die zweite Frage auch gleich haben wir auch bei den letzten Folgen immer wieder darüber gesprochen.

00:20:55: Reichte Eintag ist ein relativ kleiner Nationalpark.

00:20:58: Reichte Eintage oder sollte man doch irgendwie länger bleiben.

00:21:01: wie schätze es einem was empfiehst du da

00:21:03: ja die perfekte Reise Zeit?

00:21:06: also ich würde schon sagen dass das in diesem Fall tatsächlich in Klammern auch schon wieder der Herbst ist.

00:21:12: Einfach, weil man da diese wunderschöne Herbstferbung hat dieser Buchenwälder was eben für die Buchenwelter so besonders ist und was dem Ganzen ja nochmal eine völlig andere Atmosphäre gibt als an einem warmen Sommertag.

00:21:28: aber auf der anderen Seite was ich mir auch extrem schön vorstellt, ist natürlich der Frühling.

00:21:35: Also wenn das Buchenlaub vielleicht noch ganz jung oder gar nicht da ist oder so oft sind ja viele Frühblüher die dann im Wald blühen und den Frühling finde ich in Wäldern immer also wirklich extrem schön und immer auf jeden Fall eine Zeit, die man unbedingt im Wald verbringen sollte

00:21:58: Und der fällt auch im Sommer, wenn man gerade in diese tiefen Teller runtergeht.

00:22:01: Da könnte es grad bei einem heißen Sommertag vielleicht auch sehr angenehm kühles sein.

00:22:06: Könnte ich mir gut vorstellen?

00:22:08: Ja genau das Buchenlaub macht halt alles im Hochsommer oben ordentlich dicht da ist es wirklich so dunkel.

00:22:16: Genau dass man mal denkt einer müsste immer das Licht anknipsen und es gibt darauf sind wir jetzt noch nicht direkt eingegangen tatsächlich auch richtig schöne Bach-Tehler im Nationalpark also wirklich auch super schön sind, wo einfach natürlich die Bäche lang fließen und das sind bestimmt mit die kühlsten Orte in Skrone an einem heißen Sommertag würde ich jetzt vermuten.

00:22:41: Okay ja der Söder Osen ganz im Süden bei Haysing Boy ein relativ kleiner Nationalpark mit tollen Buchenwäldern schönen Buchen Wälder und eben diesen tief eingeschnittenen Täler.

00:22:54: Das Schöne diesem Park.

00:22:56: Er ist sehr leicht erreichbar, man kann mit dem Auto direkt zum Eingang fahren oder eben auch mit dem Bus.

00:23:00: Es gibt eine Buslinie fünfundundachzehn die hält auch bei beiden Eingängen.

00:23:04: das heißt man kann zb von Hasingboy ankommen mit dem Zug noch weiterfahren und dann in den Bus umsteigen und dann kommt man da direkt hin.

00:23:12: Das ist super leicht erreichbar.

00:23:13: Dadurch sind natürlich aber auch mehr Menschen dort.

00:23:15: Das sind eigentlich immer so.

00:23:16: die Schattenseite vielleicht wenn ein Park sehr leichter reichbar ist.

00:23:20: Aber das ist eben das Schöne bei diesem Söder Osenpark.

00:23:24: Und damit haben wir vielleicht auch gleich den entscheidenden Unterschied oder einen der ganz großen Unterschiede zu unserem zweiten Nationalpark, den wir heute vorstellen wollen.

00:23:33: Wir gehen vom äußesten Süden in dem ganz hohen Norden.

00:23:36: Dort haben wir ein Nationalpark ,der sich eben allein schon durch die Erreichbarkeit deutlich von Söderoßen unterscheidet.

00:23:42: Denn keine Straßen, keine Busse, nichts führt eigentlich so direkt zum Patjelanta-Nationalpark in Norrbotten.

00:23:49: Hier muss man hinwandern wenn hin möchte.

00:23:52: Wie bist du in dieser flächemäßig größte Nationalpark in Schweden?

00:23:56: Wie bist Du hier hingekommen?

00:23:59: Ja, also man könnte es jetzt bei mir wahrscheinlich erwarten.

00:24:02: ich bin gewandert

00:24:04: Von Quickjok aus, also der Park liegt ja zur Einordnung zwischen Saarek und norwegischer Grenze im Fiell ganz oben südlich ein bisschen südlicher von sehr kleine Ort Quickjoc.

00:24:16: Nördlich davon Ritzim auch sehr klein sind wirklich alles nur sehr kleine Orte.

00:24:21: hier Zwischen Ritzem und Quickjock gibt es auch den Patilanta-Läden diesen Fernwander Weg.

00:24:28: bist du diesen Weg gewandert oder bist du irgendwie anders oder von woanders her gekommen?

00:24:32: Also ich war auch schon mehrfach auf dem Padi-Lanta-Laden unterwegs und das ist halt so der Weg, den man gehen kann um den ganzen Park zu durchqueren.

00:24:42: Und ja eigentlich auch der Wanderweg!

00:24:45: Das ist der Weg die man nehmen muss in Padi Lanta also um wirklich diesen Nationalpark zu erleben und diese großartige Landschaft.

00:24:54: und auf der anderen Seite... Ja also ich bin jetzt auch schon woanders gegangen aber Da gibt es da nicht unbedingt Wege.

00:25:05: Es gibt ja kein Wegegebot oder so, man darf sich auch außerhalb bewegen.

00:25:10: aber genau das macht man dann eher wenn man schon ein paar Mal da gewesen ist und eine Grundorientierung

00:25:18: kann.

00:25:18: Ich werfe mal einfach so'n paar Stichworte in den Raum Welches sind für dich die Entscheidenden?

00:25:24: Wenn du dem Partilant da beschreiben möchtest Große Weiten des Viers Vieles sehen Hängebrücken über wilde Flüsse, samische Kultur, Rentiere, Einsamkeit.

00:25:38: Das wäre jetzt mal meine Stichworte.

00:25:40: Welche würdest du dir hier rauspicken um den Padi-Lanta möglichst treffend oder möglichst knapp zu beschreiben?

00:25:45: Ja alle passen sehr gut hast du hervorragend ausgesucht.

00:25:50: es sind halt diese Weiten im Fiell also Padi Lanta ist ja so eine Art.

00:25:56: Also, wer so hochebenen in Skandinavien kennt weiß das die niemals eben sind.

00:26:00: Aber es ist halt nicht so wie im Osten davon der Saarek mit seinen wirklich hohen Gipfeln und tief eingeschnittenen Tee-Lern.

00:26:10: Und westlich davon, Sowitjelma ist halt das große massive Norwegen was auch viel steiler und schroffer ist und Pardilanta ist eher so eine... Samftügelige Landschaft und genau deshalb auch diese Weiten im Fiell.

00:26:26: Und natürlich ist es eine uralte samische Kulturlandschaft, eine der traditionellen Gegenden für die Rentierhaltung und deshalb natürlich auch samische Kulturerentiere überall ganz besondere Vegetation halt durch diese lange Kontinuität mit der Rentierbeweidung, genau.

00:26:48: Aber es gibt genauso wirklich tolle Hängebrücken über sehr reißende Flüsse.

00:26:55: und ja einfach auch gemütlich hütteln könnte man noch ergänzen.

00:27:01: Ja das ist

00:27:02: haltes Samisches Gebiet.

00:27:03: auch den Namen selber Partilante ist ein samisches Wort bedeutet in schwedisch übersetzt Das obere Land.

00:27:10: ist es genau das, was du gerade gemeint hast.

00:27:12: Dass es eben so eine Hochebene ist?

00:27:14: leitet sich davon auch dann der Name ab wahrscheinlich.

00:27:17: Ja exakt also genauso wird es halt beschrieben.

00:27:21: und vielleicht können wir noch ergänzen dass

00:27:25: überall

00:27:25: im Bereich wo halt wo es die samische Kultur gibt gibts ja immer so ein bisschen die traditionellen Samischen schreibweisen Und es gibt auf der anderen Seite immer so ein bisschen eingeschwedischte, also wie eingedeutscht.

00:27:42: So etwas was mehr in der schwedischen Aussprache oder im schwedische Sprachgefühl entspricht.

00:27:48: und deshalb sieht man immer wenn man diese Namen liest der National Parks beispielsweise auch andere Ortsbezeichnungen die halt ganz im Norden liegen.

00:27:58: in Lapland oder in den Halt von samensiedelten Gebieten sieht man zwei Schreibweisen immer dann das selbe Wort einmal sozusagen in der samischen Sprache und einmal so ein bisschen dieser abgewandelten etwas mehr schwedischen Form.

00:28:15: Wir haben gerade in Saarik schon angesprochen, der eben im Osten angrenzt und du hast gesagt er ist viel wilder oder schroffer mit höheren Gipfeln und tieferen Tälern.

00:28:25: Beim Saaric ist ja auch das

00:28:27: besondere

00:28:28: oder da gilt oft als die letzte große Wildnis Nordeuropa, weil es keinen ausgewiesenen Wanderweg gibt ja hindurch für.

00:28:34: Es gibt keine Hütten dort.

00:28:36: Das ist ein Patialanta-Nationalpark gänzlich anders, weil's hier schon zwei große Wanderwege gibt eben den Patialandaläden und den Nordkalott-Läden.

00:28:43: Und dann gibt es eben auch viele Hütte die recht regelmäßigen Abständen sich hier befinden.

00:28:49: Ist der Patialanter Nationalpark deswegen auch deutlich einfacher zu bewandern.

00:28:55: oder wäre das ein Falscher?

00:28:57: Oder ein Trugschluss?

00:28:59: fangen wir mal ganz vorne an.

00:29:01: Ich mag immer für den Saarik nicht so gern den Begriff die letzte Wildnuss Europas oder wie es immer ist, einfach weil der genauso ein ganz traditionelles rentieweide Gebiet und Rentiezuchtgebiet der Samen ist wie der Paddielante.

00:29:17: also im Prinzip wird der samischen Kultur nicht gerecht, wenn man den Sarek als Wildnis bezeichnet.

00:29:25: Weil es ist halt genauso Kulturland der Samen.

00:29:28: und jetzt gibt doch da viele Spuren der Samischen Besiedlung und Samischer Bewirtschaftung.

00:29:34: genau.

00:29:35: aber der Pallilanta ist natürlich allein aufgrund seiner Geografie also halt weniger... Wild ist halt auch immer so ein Begriff.

00:29:45: Also benutze ich auch Erne, aber es ist auch mal bisschen schwierig.

00:29:48: also weil sehr wild ist der Pardilante eigentlich auch.

00:29:53: Aber er ist durch diese deutlich sanftere Geomorphologie nicht so tief für Teele und hohe Berge, nicht so tiefe und schroff eingeschnitten schon deutlich einfacher zu wandern.

00:30:10: Und es gibt den Pardilanterleden.

00:30:13: Und der hat natürlich den großen Vorteil, dass er zum einen gekennzeichnet ist und in vielen Bereichen halt auch ein ganz normaler Fahrt erkennbar ist.

00:30:25: Aber der allergrößte Vorteil der im Fällen niemals zu unterschätzen ist es gibt Brücken und anders könnte man Patilante nicht bewandern weil da ist man halt in dem Bereich wo die Flüsse sehr groß sind könnte man die einfach nicht mehr anders queren als mittels dieser doch zum Teil echt großen Hängebrücken.

00:30:47: Und dadurch ist es schon gerade im Vergleich zu den umliegenden, richtig schroffer Berggegen Gegenden deutlich einfacher zu wandern aber so vom Fiellerlebnis nicht weniger schön.

00:31:03: also ich persönlich liebe Pardilanta und könnte da jedes Jahr also wieder hingehen.

00:31:10: Das wäre für mich gar kein Problem, das ist unfassbar schön einfach!

00:31:15: Was macht für dich so die Schönheit aus?

00:31:17: Das sind schon diese großen Weiten, die man hat aber es ist ja immer... Also man kann weit gucken und man sieht auf in alle Richtungen die Hohenberge umeinrom, Osten Saarik im Westen, Südhelma und die anderen Gebirge auf der norwegischen Seite.

00:31:34: Und dann ist es habe auch irgendwie die Landschaft ist quasi Ja, wie soll man es jetzt beschreiben?

00:31:39: Irgendwie ein bisschen lieblicher oder so.

00:31:43: Aber ja trotzdem irgendwie wirkt sie auf uns... Jetzt kommt's wild und ursprünglich!

00:31:52: Also wenn ich jetzt als Mitteleuropäer und mich nicht viel mit Samischer Kultur beschäftigt habe nach Palli Lanta kommen, dann denke ich erst mal das ist da die krasseste Wildnis und da war noch nie ein Mensch.

00:32:03: Also das ist einfach eine super schön reizvolle Landschaft, also dieses eher sanftügelige.

00:32:10: Dann die Rentiere überall richtig schöne Vegetation und genau die Aussicht auf Hohe Berge Ja aber es gibt ja diese zwei riesigen Sehen.

00:32:22: Das sind nicht so einfach Sehen sondern die sind ja extrem groß.

00:32:29: Auf die hat man halt auch super schöne Ausblicke.

00:32:32: Ja, es ist einfach so... Dadurch dass das auch einfacher zu wandern ist.

00:32:39: Aber echt ein bisschen Wohlfühl-Fiel also zumindest wenn das Wetter mitspielt.

00:32:42: aber es ist halt auch direkt an der norwegischen Grenze.

00:32:45: meistens spielt das Wett dann nicht so mit

00:32:49: Ja und man bekommt trotzdem schon richtig große Lust, wie du es so jetzt erzählst da auch zu wandern.

00:32:54: Vielleicht können wir nochmal ganz kurz zum Samenischen Gebiet zurückgehen das er ja schon gesagt ist.

00:32:58: ein uraltes samisches Gebiet wird von den Rentierzüchtern in Sami im Sommer genutzt als summerweidegebiet auf.

00:33:05: welche Formen samischer Kultur trifft man denn hier?

00:33:08: Also was gibt es da vielleicht zu sehen oder zu entdecken wahrzunehmen?

00:33:13: Hasamische Kultur hat immer so ein bisschen, also das Problem jetzt in ganz fetten Anführungsstrichen gesehen.

00:33:20: Dass sie sich sehr an die Natur anpasst und im Prinzip nicht auffällt.

00:33:26: Also wenn man jetzt so manchmal findet... Also im Pardillanter gibt es auch sehr viele Informationstafeln oder einige Informationstafeln Und dass ist schon ganz gut weil da auch ein paar Dinge gerade vor allem zur samischen Kultur halt erklärt werden Und ansonsten hat man eben bei der Samischen Kultur halt immer sowas wie das irgendwie ganz typisch entherde oder Fangruben und da sieht man meistens eine kleine Vertiefung im Boden.

00:33:55: Das ist dann die Fangrube mal gewesen, oder ein Herd ist immer so ein typisches Ding wo so ein paar Steine auf dem Boden liegen.

00:34:02: also und damit möchte ich eigentlich nur sagen... Die samische Kultur passt sich halt komplett der Natur an und hinterlässt im Prinzip gar keine richtigen menschlichen Spuren, also das macht sie auch aus.

00:34:16: Aber was schon im Pallilanta grad Spuren hinterlassen hat ist halt diese ja wirklich jahrhunderte lange natürlich ganz extensive Rentierbeweidung.

00:34:29: und da sieht man schon dass das dort ein bisschen grasiger ist ist auch zum Teil ein bisschen kalkhaltigerer Boden.

00:34:39: Noch mal eine sehr viel höhere Pflanzenartenvielfalt vorkommt, eben auch bedingt durch die Rentiebeweidung.

00:34:47: also wenn man sich für Pflanzen interessiert sollte man unbedingt dahin.

00:34:51: aber die Landschaft ist halt auch so extrem schön dass man dann natürlich auch immer hingehen

00:34:57: sollte.

00:34:58: es gibt es einen kleineren Ort das ist völlig übertrieben aber in Stalo-Logta.

00:35:04: Also da ist es so ein Siedlungsort von den Sami, dass man dort auch weit auch Sami trifft im Sommer.

00:35:12: oder ist das eher nicht der Fall?

00:35:14: Ja doch also Stalulokta war zumindest lange Zeit und ist sicher noch traditionelle Siedlung der Samen.

00:35:24: Es gibt ja auch diese berühmte Kirchenquote.

00:35:28: Das ist ja irgendwie eine sehr, sehr spezielle Sache.

00:35:32: Die Samen hatten natürlich ursprünglich eine Naturreligion und wurden dann christianisiert.

00:35:39: Und dann entstanden halt so ungewöhnliche Dinge wie traditionelle samische Koten.

00:35:46: Das sind so runde Bauwerke aus Naturmaterialien mit halt so einem christlichen Kreuz oben drauf und das ist dann die Kirche, also irgendwie so kulturhistorisch wirklich würde ich sagen eine große Besonderheit.

00:36:01: Aber dort leben auch viele... Also wo die Kirchenquote ist?

00:36:05: Und da ist auch die Tourist-Hütte.

00:36:08: Die Hütte, die lange zum schwedischen Tourismusverband gehörte.

00:36:12: Da haben sich jetzt glaube ich die Zuständigkeiten geändert aber jedenfalls die Wanderhütte Und genau, aber das eigentliche Dorf ist ein Stück weiter unten am Seeufer.

00:36:25: Aber zumindest sind in Pallilanta werden die gesamten Hütte also außer Ackerhütte von den samischen Gemeinschaften bewirtschaftet und man trifft dort eigentlich halt überall in den Hütten auf Samen.

00:36:48: Haben die dann ja auch lustig mal zu unterhalten oder so?

00:36:50: Und ich habe einen Stalu, hab' ich mich mal mit einer Hüttenlänge unterhalten.

00:36:55: Die mir ganz viel über ihre Rentierer erzählt hat.

00:36:59: also diese sind halt im Sommer dort und im Winter in der Nähe von Jörg Morg und da kann man auf jeden Fall auch mit denen ins Gespräch kommen.

00:37:08: Spannend!

00:37:08: Trifft man dann auch viele Rentiere unterwegs?

00:37:11: Ja, absolut.

00:37:12: Die laufen da überall rum und wenn man in der Hütte drinnen ist gucken die auch zum Fenster rein und erschrecken sich wie tierisch, weil man sich drin bewegt und so ein Tier sind ja echt so absolut lustige Tierchen.

00:37:26: Genau, den begegnet man da wirklich überall.

00:37:32: Neben der Samischen Kulturserpark natürlich klar für die fiel Natur bekannt er gilt auch so als Pflanzen Paradies, wo im Frühjahr irgendwie das ganze Fiel blüht und er blühte.

00:37:44: Auch Carl von Linné war bei seiner Reise durch Sapmi, siebzehn-dreißig hier hat ihr ganz viele Pflanzen katalogisiert.

00:37:51: Hast du denn Park auch so als so Pflanzen oder Blütenreich erlebt?

00:37:56: Meistens bin ich halt eher ein bisschen im späteren Sommer unterwegs wenn ... die Mücken wieder so ein bisschen abnehmen und von daher verpass ich leider meistens den Höhepunkt der Pflanzenblüte.

00:38:12: Aber genau, also ich kenne das halt auch vor allem aus Beschreibung und dass es eben bedingt durch diesen zum Teil kalkhaltigeren Boden und zum anderen diese lange sanfte Rentierbeweidung, die halt diesen besonderen Artenreichtum bei den Pflanzen hervorbringt Genau.

00:38:30: Und Karl von Liné soll ja auch gesagt haben, so als er ins Fiel gekommen ist und gerade in dieser Region in und um Palli Lande hat, dass das für ihn war, als hätte er einen ganz neuen Planeten mit Pflanzen entdeckt.

00:38:45: Ja, also einfach auch nochmal.

00:38:48: Also wer sich für Pflanzen interessiert ist diese Feelflore einfach unfassbar spannend und schön weil das halt so ganz besondere Arten sind die natürlich an dieser sehr kurze Vegetationsperiode angepasst sind.

00:39:01: Und wenn sie dann blühen aber einfach auch unfassbarschön sind und dann diese ja niedrigen beweideten Flächen und so dass es schon wirklich herrlich

00:39:11: ist wahrscheinlich gar nicht so ganz einfach gerade im Frühling oder Frühsommer wahrscheinlich eher, wenn es dann blüht im Fjell.

00:39:18: Das ist ja nicht unbedingt die ideale Reisezeit- oder Wanderzeit im FJL weil man noch teilweise zumindest noch mit Schneeschmälze auch zu kämpfen hat.

00:39:26: das heißt die Wasserstände sind sehr hoch Es kann immer mal wieder etwas matschig oder sumpfig werden.

00:39:33: Würdest du trotzdem diese Frühsommerszeit empfehlen?

00:39:37: Oder sagst du ne besser in August und September Wenn die Mücken wieder weg sind?

00:39:42: da ist es am besten hier zu wandern.

00:39:44: Also ich würde sagen, genau.

00:39:46: Die Schneeschmelze lässt sich natürlich auch immer ein bisschen schlecht einschätzen wann die genau passiert und wie schnell es dann abtrocknet.

00:39:54: aber hohe Wasserstände und es ist halt einfach alles matschig erst mal.

00:40:00: von daher gerade wenn man lange Wanderungen machen möchte würde ich sagen dass es sich schon anbietet eher im Spätsommer zu kommen.

00:40:11: Man möchte entweder besonders z.B.

00:40:17: sich die Pflanzen angucken, die blühen oder auf der anderen Seite sagt alles klar ich habe hier nur zwei Tage und da möchte ich jetzt hier in der Gegend losgehen und so dann kann man das natürlich machen und dann sollte man sich halt nur bewusst sein dass es halt sehr feucht wäre also an den Füßen auch einfach matschig und feucht werden kann.

00:40:37: und genau weil es ist dann halt immer das Problem Die Land hat ja nun viele große Hingebrücken und über die Flüsse wird man immer rüber kommen.

00:40:46: Also würde ich jetzt behaupten, das sei denn man ist wirklich noch so mitten in der Schneeschmelze.

00:40:51: Aber es gibt auch Bereiche wo Brücken also Sommerbrücken nach der Schneerschmelz erst wieder hingebracht werden oder wo dann doch so mittlere... Beche gefurtet werden müssen.

00:41:05: Und das sind natürlich schon so Schlüsselstellen, wo es sein kann, dass wenn die Wasserstände noch sehr hoch sind, dass man dann tatsächlich auch nicht weiter kommt.

00:41:13: Kann man den Park auch im Winter gut besuchen?

00:41:15: Also mit Langlaufschiern oder dem Scooter?

00:41:18: Das sind die Hütten beispielsweise offen im Winter.

00:41:20: oder ist da eher nicht so die gute Reisezeit?

00:41:24: Also Winter am Paddielanta ist sicher für Profis also weil die Wege anders als in der Kunstläden nicht markiert sind und man muss sich da schon extrem gut orientieren.

00:41:40: Und es ist halt so, dass auch im Winter im Prinzip immer eine Hütte geöffnet sein soll wo halt Skifahrer dann hinkommen können.

00:41:52: aber das ist wirklich also für Pros die immer im Winter unterwegs sind sich sehr gut orientieren können, auch wenn keine Sicht ist.

00:42:02: Weil man ist da an der Grenze zu Norwegen also das damals schlechtes Wetter reinzieht, es ist halt normal.

00:42:12: Da hat man zu jeder Jahreszeit wirklich das schlechte Wetter von Westen rüber kommt und Ja, Winter.

00:42:20: Also wirklich nur für Leute die es gewohnt sind in völlig... also völlig ohne Infrastruktur über lange Zeit alleine unterwegs

00:42:30: zu sein.

00:42:31: Okay gut wenn wir jetzt im Sommer oder im Frühjahr dort wandert dann du hast vorhin gesagt die Wahrscheinlichkeit dass man auf dem Partier Lanta-Läden wandert ist sehr groß.

00:42:40: der führt von Quick Jogg bis nach Rezim sind immer ein Hundertsechzig Kilometer.

00:42:44: wie viel Zeit sollte man?

00:42:46: Einplan, wenn man den Patilanta-Nationalpark besuchen möchte?

00:42:51: Da würde ich schon sagen es ist natürlich auch gut.

00:42:57: Wenn man sich die Zeit nehmen kann das ein bisschen auf sich wirken zu lassen.

00:43:04: Es gibt ja immer Menschen jetzt wirklich dass auch als sportliche Herausforderungen sehen und das hat ja auch seine Berechtigung.

00:43:12: Aber wenn es einem jetzt darauf ankommt, die Natur und das Herd zu erleben und so ein bisschen auch einfach da zu sein.

00:43:20: Dann sollte man sich schon so sieben bis zehn Tage oder so Zeit nehmen, um ganz in Ruhe auch mal eine Pause machen zu können und in den Hütten übernachten zu können.

00:43:33: Und genau auch mal die Aussicht einfach nur genießen zu können ohne dass man denkt ich muss heute noch dreißig Kilometer schaffen.

00:43:41: Und würdest du es dann einfach empfehlen mit dem Bus sozusagen nach Quick Yog beispielsweise zu fahren, dort loszuwandern bis nach Ritzheim und dann von dort wieder mit dem bus zurück in die Zivilisation zu fahren?

00:43:49: Ja exakt.

00:43:50: Das ist sozusagen auf schwedischer Seite der einzig sinnvolle Weg.

00:43:57: sozusagen also einfach im Palli Land muss man wissen Es gibt nicht gut Weg raus, also wenn man in der Mitte des Weges ist.

00:44:06: Man kann von Stalu normalerweise einen Hubschrauber nehmen.

00:44:10: Also die Samen dürfen in der Region fliegen und das wird auch von vielen Wandernden wahrgenommen was auf der anderen Seite sehr stört es für alle die gerade nicht im Hubschauber sind.

00:44:22: Das sehe ich immer so ein bisschen nicht so ganz unkritisch muss sich sagen grad wenn viel Flugverkehr ist Aber ansonsten also irgendwie eine Abkürzung nehmen oder so ist nicht.

00:44:32: Also man ist dann da einfach mittendrin und muss den Rest des Viges auch noch schaffen, oder zumindest bis da wo der Helikopter fliegt.

00:44:41: Und das ist ja auch irgendwie so.

00:44:43: ein Fun-Fact in Schweden gibt es... Das kannst du jetzt gleich besser aussprechen!

00:44:48: Es gibt ja diesen Unzugänglichkeitspunkt Und der liegt ja auch irgendwie mitten in Pallilanta, also das beschreibt ja so ein bisschen den Punkt, der am weitesten weg ist von allen befahrbaren Straßen und so.

00:45:05: Und es ist einfach so im Norden ist diese Straße nach Niedsheim.

00:45:09: Das ist die letzte Straße bis ins Fiell und dann geht's halt auch irgendwie nicht weiter.

00:45:15: Und

00:45:15: sie sind sehr klein dieser Straße?

00:45:17: Sehr klein!

00:45:18: Genau.

00:45:18: aber im Hochsommer fährt halt der Bus... Und im Süden, also nach Quick-Yog, da fährt halt der Schulbus.

00:45:26: Der immer um fünf Uhr morgen startet von Quick-Jog aus und im Sommer noch irgendwie so ein zweiter Bus für Wanderer aber da ist halt auch gar nichts... Also ja!

00:45:37: Da ist viel Wanderverkehr weil natürlich aus allen Richtungen Wanderende kommen Fielstationen vom STF und so, genauso in Rietzem.

00:45:48: Obwohl die im Rietsem ist auch echt nicht groß da ist auch immer ordentlich was los und wenn man dann wirklich ein Bett oder so kriegen will muss man auch echt früh buchen.

00:45:58: gilt für Quick Yoke im Prinzip auch.

00:46:00: und genau also das sollte man sich nicht wie ein Ort oder so vorstellen sondern es sind halt einfach viele Wandende und sonst ist da halt so.

00:46:11: die Wanderinfrastruktur sehr gut, aber sonst ist auch nix.

00:46:16: Wenn du gerade die Hütten ansprichst, sollte man die Empathie Lande als Nahepark vorbuchen oder kann das Risiko eingehen einfach so hinzukommen?

00:46:25: Also Riesem und Quikjok sollte man immer vorbuchen weil also meine Erfahrung nach ist da immer direkt alles ausgebucht.

00:46:33: Riesems noch schlimmer als Quik jocke Wobei man in beiden Fällen auch immer ganz in der Nähe sein Zelt aufbauen kann, also wenn das eine Option ist.

00:46:46: Ist das auf jeden Fall machbar und Heidi Lanta hat jetzt den ganz großen Vorteil im Vergleich zum Kungsleben beispielsweise dass dort da sind auch Wanderer unterwegs und sicher auch in der Hauptsaison relativ viele, aber es sind längst nicht so viele wie auf dem Kungsleden.

00:47:07: Die Hütten sind allerdings auch nicht wirklich groß und fast alle ein bisschen anders als die typischen STF-Hütten.

00:47:17: Das sind halt oft mehrere ganz kleine Hütte, die so zusammenstehen, die von den samischen Gemeinschaften bewirtschaftet werden.

00:47:29: Die Kapazitäten sind schon ziemlich begrenzt.

00:47:32: Also Paddielanta kann man als meine Hütentour wandern in Paddilanter-Läden und wenn man sich dafür entscheidet wirklich gar kein Zelt mitzunehmen, dann würde ich empfehlen vorzubuchen weil sonst ist das Risiko einfach zu groß dass man doch nicht unterkommt und wenn zählt dabei hat und so ein bisschen offen für alles ist.

00:47:53: also dann kann man es durchaus auch riskieren zu gucken ob man im Bett noch kriegt und wenn nicht, bleibt man in seinem Zelt.

00:48:01: Könnte man mit dem Zelt auch überall sich hinstellen oder gibt es da Begrenzungen im Nationalpark?

00:48:06: Stimmt sind wir eben in Südaoßen gar nicht eingegangen.

00:48:09: In Südaosen gibt es Beschränkungen, da gibt es nur wenige Plätze wo man zelten darf.

00:48:14: Padilanta einer der größte Viel-Nationalparke, da darf man

00:48:21: zELten wo man möchte.

00:48:22: Das ist wirklich was Schönes.

00:48:23: Prinzipiell diese Region da oben ist ja schon auch ganz spannend, weil es gibt ja gleich drei riesige Nationalparks die aneinander angrenzt.

00:48:31: Einmal der Partialand hat dann der Sarek und der Stura Höva Letzten Nationalpark.

00:48:36: Die Drei sind auch alle Teil des Welterbes Laponia.

00:48:39: Das heißt das wirklich Ganz viel schützenswerte Natur hier in dieser Region.

00:48:45: Wenn nun jemand seinen Wanderurlaub plant und in dieser Region reisen möchte welchen dieser drei nationalparks würdest du ihm oder ihr empfehlen?

00:48:52: Es ist sehr schwer, dass du pauschal zu machen.

00:48:56: Aber gibt es irgendwie so einen wo du sagst der ist irgendwie vielleicht auch wenn man zum ersten mal in der Region ist vielleicht besonders irgendwie empfehlenswert ist?

00:49:03: Der Partylante oder doch ihr Sarek?

00:49:06: Ja also wenn man das zum ersten Mal in der region ist und auch sonst jetzt nicht norwegen oder island schon sehr lange im fjell wandert dann sollte man definitiv nicht zuerst in sarek.

00:49:19: Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn.

00:49:22: Wenn man nur Kurzzeit hat, dann kann es durchaus Sinn machen eher Richtung Stora-Höfalle zu gehen.

00:49:30: Da ist ja das Natürum für die Region La Ponia und da kann man im Prinzip so um Ackar rum also Akka-Lablands Drotning also des ganz charakteristische Bergmassiv quasi gegenüber von Rietzem auch so ganz schöne Tagestouren oder so kleinere Touren machen.

00:49:53: Und wenn man jetzt länger Zeit hat und wirklich eine lange, also ich würde schon sagen das ist ja dann schon ne lange Fählwanderung machen will über hundert Kilometer, dann bietet sich auf jeden Fall Paddielante an weil es einfach so extrem schön ist und einfach auch eine gute Wanderinfrastruktur überall die Hütten gibt und der Weg gut ausgeschildert ist.

00:50:23: Und es auch über die allermeisten Flüssebrücken gibt, also nicht über alle, das muss man bedenken.

00:50:33: Da muss man jetzt nicht schon zehn Jahre Wandererfahrung im Viel haben oder so, das kann man relativ erneuereinsteigen in Fiellwandern im Prinzip machen, aber dann sollte man sich echt wirklich Zeit nehmen und nicht den Zeitplan zu straff setzen.

00:50:50: Dann kann man sich für Palä-Lanta ruhig schon so fast zwei Wochen Zeit nehmen zumindest wenn man in Erwägung zieht in Quick Yorke oder Rizem halt noch zu bleiben.

00:51:01: also Quick York ist ja auch an sich extrem schön da kann man auch Tagestouren machen Da muss man halt immer bedenken, dass man zu den meisten Stellen ein Bootstransfer nutzen muss.

00:51:11: Weil Quigokern fast alle Richtungen von Wasser umgeben ist.

00:51:16: Genau aber da kann man sich dann also locker zwei Wochen aufhalten.

00:51:22: Okay

00:51:23: ja wunderbar!

00:51:24: Also Patilanta, wirklich einen Nationalpark.

00:51:27: der, den du wirklich traumhaft schön beschrieben hast hat große Lust gemacht dort mal hinzuwandern war ich noch nie da selber und wäre auf jeden Fall ein Ziel in der nächsten Zeit, dort mal hinzuwandern.

00:51:39: Ganz viel Einsamkeit aber trotzdem eben auch eine gewisse Infrastruktur anders als beim Saarwerk wo es das eben alles so nicht gibt gerade die Hütteninfrastruktur eben nicht gibt.

00:51:47: und deswegen der Partilanta für jemanden der länger unterwegs sein möchte aber eben auch der gewisse infrastruktur haben möchte weiß ich sehr empfehlenswert.

00:51:58: Im ganz großen Kontrast haben wir am Anfang der Folge über den Söderosen gesprochen, dem man eben locker in einem Tag sich auch anschauen kann oder eine kleinere Runde machen kann.

00:52:08: Der ist super leicht erreichbar und lieblich ist aber trotzdem auch durchaus auf was Schroff es ja auch an sich hat.

00:52:15: Auch eine große Empfehlung der Södeosen in Skone.

00:52:22: unterschiedliche zwei gegensätzliche Nationalparks und wir werden da in weiteren Folgen natürlich noch über andere Nationalpark sprechen.

00:52:29: Wir werden auch natürlich mal über den Sarek sprechen, über dem man wahrscheinlich sehr sehr sehr viel und sehr lange erzählen kann.

00:52:37: Und wir werden mit Sicherheit auch über den Studerhöfer als Nationalpark mal sprechen weil der ja auch ganz besonders ist und besonders schön ist!

00:52:46: Gibt es so einen Nationalpark in Schweden, über den wir jetzt noch nicht gesprochen haben?

00:52:50: Wo du gesagt hast ja der muss auf jeden Fall mal mit in eine dieser Folgen.

00:52:56: Wo du sagst er ist so besonders so einzigartig vielleicht neben dem Saarik ich weiß der Saaric ist glaube ich dein Lieblingsnational Park gibt das auch so ein anderen wo du sagest über denen müssen wir unbedingt mal sprechen.

00:53:06: Ja Padi Elanta ist ja also würde ich sagen gleich nach dem Saarek auf jeden fall einer meiner Lieblungs-Nationalparks.

00:53:14: einfach Das ist wirklich eine riesengroße Empfehlung, wer mal richtig ins Fälle möchte.

00:53:21: Wirklich sich das mal anzugucken und sich da die Zeit zu nehmen und das auch zu erleben.

00:53:28: Und ja, das ist halt so ein bisschen die Tücke bei den Nationalparks dass sie alle ihre ganz besondere Eigenart haben und auch alle ganz besonders schön sind.

00:53:38: Es ist immer, wenn man die Argumente für den Einsammelt fallen einem gleich die ganz vielen Argumnte für jeden anderen der Nationalparks dann ein.

00:53:48: Genau also ich bin halt voll bei den fielen Nationalpaks.

00:53:52: aber welcher?

00:53:53: also?

00:53:54: im Prinzip sind alle wunderschön und alle auf jeden Fall eine Reise wert!

00:53:59: Aber auch einen Park der hat wirklich Ja, herausragend schön.

00:54:04: Da fallen mir auf jeden Fall auch noch der Modus ein, der ja auch da oben ist und wo ich immer so gesagt habe ach Modus, da will ich gar nicht hin diese Kiefern-Fichtenwälder dar.

00:54:16: Und als ich dann da war, war ich total begeistert.

00:54:18: also das ist auch ein extremst schöner Park.

00:54:22: Und wenn man es jetzt vielleicht nicht ganz so weit im Norden haben will, Sküle, Skogen ist halt auch wirklich was ganz Besonderes und halt auch also einmalig schön.

00:54:34: Genau darüber haben wir ja schon mal gesprochen gar nicht in dieser Serie über den Nationalpark sondern als wir über dein Buch gesprochen haben also um das Wandern an der hohen Küste ging.

00:54:42: da ist er natürlich auch ganz entscheidend.

00:54:44: aber dann habe ich mir jetzt den Muttersmal auf jeden Fall notiert dass wir denen möglichst bald mal besprechen und denen dann vielleicht auch kontrastieren mit einem Nationalpark, der so ganz ganz anders ist.

00:54:55: Vielleicht einer in Smallland oder so?

00:54:57: Der ganz zähnreich ist oder so muss man schauen.

00:55:00: Wunderbar!

00:55:01: Ich danke dir Sonja dass du mir diese zwei Nationalparks vorgestellt hast.

00:55:07: In Südo-Osen, Skone und in Norbotten den Patjelante Nationalpark.

00:55:13: Tagst du jetzt dem Jürgen Sonja, dass du hier wieder da warst?

00:55:16: Ja sehr gerne Jo.

00:55:18: Und ja, ich wünsche dir nun eine wunderschöne Woche.

00:55:20: Wenn du etwas zu diesen Nationalparks doch wissen möchtest wenn du Fragen hast schreib immer gerne an elchkust-atelchkus.de.

00:55:26: Auch wenn du sonst Anregungen, Fragen, Tipps, Kritik alles mögliche hast Schreib gerne eine kurze Mail.

00:55:33: Ich freue mich sehr darüber!

00:55:34: Ich wünsch die nun eine Wunderschönewoche und vielleicht hast du auch so die ein oder andere Idee für den nächsten Schwedenurlaub jetzt gerade bekommen.

00:55:42: Das würde mich freuen.

00:55:43: In diesem Sinne hat es so braun Elkos, der Podcast für Schweden.

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